Pfalz Weniger Fracht in pfälzischen Häfen

Placeholder-Image

In den rheinland-pfälzischen Häfen ist im Jahr 2015 rund 5 Prozent weniger Fracht umgesetzt worden als 2014. Das geht aus Zahlen hervor, die das Statistische Landesamt in Bad Ems am Donnerstag öffentlich gemacht hat. Das Amt macht dafür vor allem den lang anhaltenden niedrigen Wasserstand des Rheins verantwortlich. Von dem Rückgang betroffen sind auch zwei der drei umsatzstärksten Rheinhäfen der Pfalz in Ludwigshafen, Germersheim und Wörth, von denen Ludwigshafen zugleich der größte im Land ist. In der Statistik wird der Frachtumsatz in Tonnen angegeben; die Zahlen basieren auf Angaben von Schiffs- und Frachtführern. Demnach wurden in den Häfen des Landes nach Kenntnis des Amtes 2014 noch 22.542 Tonnen Güter umgesetzt, 2015 waren es 21.408. In Ludwigshafen, wo knapp ein Drittel des Frachtumsatzes aller rheinland-pfälzischen Häfen gemacht wird, waren es ebenfalls etwa fünf Prozent weniger: von 7.331 Tonnen im Jahr 2014 auf 6.965 Tonnen 2015. Das wesentlich kleinere Wörth erlebte einen Einbruch um 16,8 Prozent: Von 1.107 auf 921 Tonnen. In Germersheim gab es dagegen sogar einen kleinen Anstieg von 2 Prozent (1.450 auf 1.478). In den rheinland-pfälzischen Häfen werden nach Angaben des Statistischen Landesamtes vor allem chemische Erzeugnisse (2015: 4.970 Tonnen), Kokerei- und Mineralölprodukte (4.401 Tonnen) und Produkte aus dem Bergbau (4.172 Tonnen) umgesetzt. (thom)

Mehr zum Thema
x