Pfalz Warnstreiks in mehreren Pfälzer Unternehmen

Fordert eine „faire Lohnerhöhung“ und „Fairness in der Arbeitszeitgestaltung“: der für Rheinland-Pfalz zuständige IG-Metall-Bezi
Fordert eine »faire Lohnerhöhung« und »Fairness in der Arbeitszeitgestaltung«: der für Rheinland-Pfalz zuständige IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Köhlinger.

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie weitet die IG Metall ihre 24-stündigen Warnstreiks in Rheinland-Pfalz aus. Für Donnerstagabend, 22 Uhr, rief die Gewerkschaft die Beschäftigten bei Opel und beim GKN Gelenkwellenwerk in Kaiserslautern dazu auf, die Arbeit bis Freitag, 18 Uhr, niederzulegen. Am Freitag ab 6 Uhr soll PFW Aerospace in Speyer für 24 Stunden bestreikt werden. Bereits ab 5 Uhr am Freitagmorgen sind die Beschäftigten im Daimler-Werk in Wörth und im Germersheimer Logistik-Center des Konzerns zum Warnstreik aufgerufen.

Am Montag könnte wieder verhandelt werden



Am Donnerstag erklärten IG Metall und Metall-Arbeitgeber ihre Bereitschaft, die am Wochenende in Baden-Württemberg abgebrochenen Gespräche wieder aufzunehmen. „Die Verhandlungen können am kommenden Montag fortgesetzt werden – sofern die Gegenseite deutliche Bewegung signalisiert“, erklärte der baden-württembergische IG-Metall-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger. Auch die Arbeitgeber zeigten sich offen für einen neuen Anlauf.

Gewerkschaft fordert mehr Lohn



Die IG Metall fordert sechs Prozent mehr Lohn. Zudem sollen die Mitarbeiter zeitweise auf bis zu 28 Stunden reduzieren können. Für Schichtarbeiter und Beschäftigte, die in dieser Zeit Kinder betreuen oder Angehörige pflegen, verlangt die Gewerkschaft zudem einen teilweisen Lohnausgleich. Letzteres lehnen die Arbeitgeber strikt ab.

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