Pfalz Trippstadt: Immer mehr Schulen arbeiten mit mobiler Lernwerkstatt zum Klimawandel

Schüler des Johannes-Gymnasiums informieren sich an einer Lernstation des interaktiven Klimawandelweges über die Erderwärmung.
Schüler des Johannes-Gymnasiums informieren sich an einer Lernstation des interaktiven Klimawandelweges über die Erderwärmung.

Die Erwärmung der Erde ist auch in rheinland-pfälzischen Schulen Topthema: Immer mehr Schüler suchen mit Hilfe der mobilen Lernwerkstatt „Klimawandelweg“ Antworten auf drängende Fragen. Hier symbolisieren zum Beispiel nacheinander fallende Dominosteine die Kettenreaktionen einer Erderwärmung um zwei Grad. „Unser „Klimawandelweg“ ist mit seinen Lernstationen ein Erfolgsmodell“, sagt Astrid Kleber vom Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen in Trippstadt.
Bislang gebe es zwei fast gleiche Exemplare dieser Lernwerkstatt im Land, zwei weitere sollten 2020 in Umlauf kommen. Vor allem weiterführende und berufsbildende Schulen können sie anfordern. „Seit einer Lehrerfortbildung 2018 ist unser „Klimawandelweg“ komplett ausgeliehen, ergänzt die Biologin.

Thema betrifft uns alle



Jüngst hat das Johannes-Gymnasium in Lahnstein die Lernmaterialien eingesetzt. Der 16-jährige Schüler Nelson Djifroudi sagt: „Der „Lernwandelweg“ zeigt, dass das Thema wirklich uns alle betrifft. Gut ist, dass die Materialien sehr auf Rheinland-Pfalz bezogen sind.“
Beim „Klimawandelweg“ bearbeiten die Schüler neun oder zehn Stationen in Kleingruppen. Zum Beispiel können sie mit einem einfachen Bildschirmrahmen eine fiktive Nachrichtensendung zu den Folgen des Klimawandels in Rheinland-Pfalz erstellen. Oder mit Verkehrsschildern, die vor Starkregen und Überflutungen warnen, selbst geschriebene Reportagen illustrieren. Für Lehrer gibt es Informationen zur Vor- und Nachbereitung.



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