Pfalz Rheinland-Pfalz: Rege Beteiligung an Umfrage zum Verkehr

Bei der Befragung haben 43 Prozent angegeben, dass sie vorrangig mit ihrem Auto fahren.  Symbolfoto: dpa
Bei der Befragung haben 43 Prozent angegeben, dass sie vorrangig mit ihrem Auto fahren. Symbolfoto: dpa

An einer Online-Umfrage zur Mobilität in Rheinland-Pfalz haben sich in den ersten sechs Wochen mehrere Tausend Rheinland-Pfälzer beteiligt. „Wir verfügen jetzt schon über einen wahren Schatz an Informationen, den wir vorher nicht hatten“, sagte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) am Montag zum Auftakt eines ersten Regionalforums in Mainz mit rund 80 Teilnehmern von Kommunalverwaltungen, Industrie- und Handelskammern, Gewerkschaften oder Naturschutzverbänden.

Hauptsächlich Autofahrer



Seit Anfang Februar gingen für das Projekt „Mobilitätskonsens Rheinland-Pfalz“ mehr als 4600 verwertbare Rückläufe zu der Online-Befragung ein. Bei der Frage nach dem vorrangigen Verkehrsmittel im Alltag antworteten 43 Prozent mit „stimmt genau“ zum Auto als Selbstfahrer. Das Fahrrad ist für 22 Prozent das Verkehrsmittel Nummer 1, vor allem zu Fuß gehen 26 Prozent. Öffentliche Verkehrsmittel werden meist im Mix mit anderen Möglichkeiten genutzt.

Möglichst viele Menschen beteiligen



„Die Resonanz ist phänomenal“, freute sich Wissing. Die Befragung werde daher bis zum Spätsommer verlängert. „Jeder ist sein eigener Mobilitätsexperte.“ Daher sei es sinnvoll, möglichst viele Menschen an der Entwicklung eines Mobilitätskonzepts der Zukunft zu beteiligen. Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses sollen im Herbst zusammengefasst werden und als Grundlage dienen für die Gestaltung von Verkehrssystemen der Zukunft, auf Landesebene wie in den Kommunen.

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