Pfalz Opel: Werk in Kaiserslautern soll von Zukunftsplan „PACE!“ profitieren

Opel, im Hintergrund das sei 1966 bestehende Werksgelände in Kaiserslautern, gehört seit Sommer zum französischen Autobauer PSA
Opel, im Hintergrund das sei 1966 bestehende Werksgelände in Kaiserslautern, gehört seit Sommer zum französischen Autobauer PSA (Peugeot/Citroën) .

Geschäftsleitung, Betriebsrat und Gewerkschaft IG Metall haben sich auf eine „soziale Rahmenvereinbarung für eine nachhaltige Zukunft“ beim Autobauer Opel geeinigt. Das teilte das Rüsselsheimer Unternehmen am Freitag mit. Unter anderem wurden Kurzarbeit und Altersteilzeitregelungen beschlossen.

Betriebsrat meldet sich zu Wort



Opel gehört inzwischen zum französischen Autokonzern PSA und hatte im Zulieferwerk Kaiserslautern (Motoren, Teile, Aggregate) nach Betriebsratsangaben bisher rund 2600 Beschäftigte, darunter Leiharbeiter. Der Kaiserslauterer Opel-Betriebsratschef Lothar Sorger teilte auf Anfrage mit: „Wir haben einen geordneten Verhandlungsprozess erreicht, der die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates im Sinne der Belegschaft sichert.“Auf dieser Basis könnten nun die Maßnahmen zu Einsparungen und Effizienzsteigerung Zug um Zug verhandelt werden. Sorger: „Bevor darüber gesprochen wird, wo wie viele Leute rausgehen, wollen wir darüber verhandeln, wo wie viel Arbeit reingeht. Deshalb ist es für uns so wichtig, dass unsere IG-Metalltarifverträge über Auslastung und Produktzusagen auch unter den neuen Rahmenbedingungen eingehalten werden.“

Weniger Leiharbeiter



Offenbar sollen Leiharbeiter eingespart werden. Ein Opel-Sprecher sagte: „Wir wollen mit PACE! Opel wieder in die Profitabilität führen. Und wir wollen auf betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen verzichten. Auch unser Werk in Kaiserslautern wird davon profitieren, dass wir unsere Fahrzeuge nun zügig auf modernste PSA-Technologie umstellen.“

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