Pfalz Mannheim: Vergewaltigung am Wasserturm möglicherweise vorgetäuscht

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Die Vergewaltigung am Wasserturm am 17. Januar wurde von dem vermeintlichen Opfer möglicherweise vorgetäuscht. Zu diesem Ergebnis kommen die Staatsanwaltschaft Mannheim und die Ermittlungsgruppe des Dezernats Sexualdelikte der Mannheimer Kriminalpolizei nach zehntägiger intensiver Ermittlungsarbeit. Die Angaben der 41-Jährigen, an dem besagten Sonntag von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht und auf einer Parkbank in der Wasserturmanlage vergewaltigt worden zu sein, wurden zunächst nicht in Zweifel gezogen. Insgesamt über 100 Hinweise aus der Bevölkerung wurden seitdem entgegen genommen und bearbeitet. In den letzten Tagen ergaben sich aber immer mehr Widersprüche und Zweifel an dem von der Frau geschilderten zeitlichen Ablauf der Tat. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen spricht daher einiges dafür, dass die angezeigte Tat nicht stattgefunden hat. Gegen die 41-Jährige sind wegen des Anfangsverdachts des Vortäuschens einer Straftat die Ermittlungen aufgenommen worden. (rhp)

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