Pfalz Ludwigshafen: BASF steigert Gewinn um 32 Prozent

Die BASF, hier eine Produktionsanlage bei Nacht im Stammwerk Ludwigshafen, steigerte den Umsatz 2017 um 12 Prozent auf 64,5 Mill
Die BASF, hier eine Produktionsanlage bei Nacht im Stammwerk Ludwigshafen, steigerte den Umsatz 2017 um 12 Prozent auf 64,5 Milliarden Euro.

Einen massiven Anstieg des Gewinns im vergangenen Geschäftsjahr meldet der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Sondereinflüssen sei um 32 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro gewachsen. Der Umsatz habe um 12 Prozent auf 64,5 Milliarden Euro zugelegt. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter werde den Vorjahreswert voraussichtlich um 50 Prozent übertreffen und auf rund 6,1 Milliarden steigen, teilte der Konzern weiter mit. Die wesentlichen Ergebnisgrößen der BASF liegen damit nach Angaben des Chemiekonzerns erheblich über den Schätzungen von Analysten. Die BASF nannte gestern vorläufige Geschäftszahlen für 2017. Den ausführlichen Bericht für das vergangene Jahr will das Unternehmen am 27. Februar vorlegen.
Der Anstieg des Ergebnisses resultiert den Angaben zufolge insbesondere aus dem kräftig gesteigerten
Ergebnis des Segments Chemikalien, in dem eine größere Menge zu höheren Preisen verkauft werden konnte. Auch ein signifikant höherer Gewinn im Segment Öl und Gas trägt zu dem deutlich höheren Ergebnis vor Sondereinflüssen bei. Der Wert in den Segmenten Performance Products sowie von Functional Materials & Solutions liegt unter den jeweiligen Werten des Vorjahres. Maßgeblich hierfür sind laut BASF vor allem gestiegene Rohstoffpreise, die nicht vollständig über die Verkaufspreise weitergegeben werden konnten, sowie höhere Fixkosten durch das Anfahren neuer Anlagen.

Mehr zum Thema
x