Pfalz Land und DRK planen für Krisenfall bei Flüchtlingsaufnahme

Die unterzeichnete Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass das DRK so frühzeitig wie möglich vom Integrationsministerium über
Die unterzeichnete Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass das DRK so frühzeitig wie möglich vom Integrationsministerium über die aktuelle Lage und den notwendigen Hilfe- und Unterstützungsbedarf informiert wird. Symbolfoto: dpa

Sollten mehr Flüchtlinge nach Rheinland-Pfalz kommen, will das Land vorbereitet sein und bereitet deshalb ein Krisenmanagement vor. Das Integrationsministerium und der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben dazu eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, in der beide Seiten einen engen Austausch vereinbaren sowie die kurzfristige Errichtung von Notunterkünften und anderen „Leistungen im Krisenfall“ in den Blick nehmen.

Gemeinsame Kommunikationsstruktur



Die Vereinbarung sieht vor, dass das DRK so frühzeitig wie möglich vom Integrationsministerium über die aktuelle Lage und den notwendigen Hilfe- und Unterstützungsbedarf informiert wird. „Die Kooperationspartner schaffen eine gemeinsame Kommunikationsstruktur für die Planung und den Einsatz von Hilfskräften und notwendigem Material“, heißt es in der Erklärung. Die Auswahl einer Notunterkunft erfolge in Absprache mit dem Ministerium oder der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD). Der Betrieb einer Notunterkunft sei schnellstmöglich vertraglich zu regeln.

Platz für 3180 Menschen



Zurzeit sind 2024 Geflüchtete in fünf Einrichtungen der Erstaufnahme untergebracht (Stand 20.2.). Platz gibt es dort für 3180 Menschen. Zusätzlich steht ein „aktiver Puffer“ für die kurzfristige Bereitstellung von 1835 Plätzen zur Verfügung. Daneben wird noch ein „passiver Puffer“ von aktuell 5020 Plätzen vorgehalten, die mit längerer Vorbereitungszeit genutzt werden könnten.

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