Pfalz Kaiserslautern: Neue Boulder-Landesmeister vertreten Zweibrücken und Frankenthal

Der entscheidende dritte Boulder: Die für Zweibrücken startende Elisa van der Wel schafft den schweren Start aus dem Dach auf An
Der entscheidende dritte Boulder: Die für Zweibrücken startende Elisa van der Wel schafft den schweren Start aus dem Dach auf Anhieb.

Die für die Zweibrücker Alpenvereins-Sektion startende Elisa van der Wel und Mats Habermann vom DAV Frankenthal sind neue Boulder-Landesmeister. Sie gewannen in der Kaiserslauterer Boulderhalle Rock Town das spannende Finale der Offenen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften, bei der auch Athleten aus Hessen, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen antraten.

In fünf Minuten zur Lösung



Bouldern ist Klettern ohne Seil in niederen Höhen. Matten dämpfen in Hallen Stürze oder Absprünge. Im Finale mussten zehn Frauen und zehn Männer je vier Boulderprobleme in maximal fünf Minuten lösen, bei denen es auf Technik und Kraft ankam, inklusive spektakulärer Sprünge zu teils schwer zu haltenden Griffen. Das Wort „boulder“ bedeutet „Felsblock“.

Schwierigkeiten bei Finalaufgaben



Die 21-Jährige Elisa van der Wel, die in Bexbach lebt und in Zweibrücken mit zehn Jahren den Klettersport für sich entdeckte, war im Vorjahr noch Zweite, dann aber bei den deutschen Meisterschaften erfolgreiche Achte. Jetzt in Kaiserslautern hatte sie als einzige bei allen vier Finalaufgaben die Hand am entscheidenden obersten Griff – allerdings beim Dritten nicht die nötige zweite Hand zum aktiven Halten hoch bekommen. Doch die zweite Favoritin, die aus Dirmstein stammende und jetzt für Hessen startende Annika Pidde, scheiterte hier schon am Start. Die Vorjahres-Sechste der deutschen Meisterschaften wurde in Kaiserslautern Dritte. Bei den Herren setzte sich der 20-jährige Mats Habermann aus dem hessischen Kelkeim, der für den DVA Frankenthal startet, locker durch: Die meisten Boulder schaffte er im ersten Versuch, ohne sichtbare Mühe.

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