Pfalz Köln/Koblenz: Verfolgungsjagd über 100 Kilometer

Der Verdächtige raste teilweise mit bis zu 180 Kilometern pro Stunde vor der Polizei davon. Foto: DPA
Der Verdächtige raste teilweise mit bis zu 180 Kilometern pro Stunde vor der Polizei davon.

Riskante Manöver auf der Autobahn, beschädigte Polizeiautos - fast wie im Kino hat sich ein Mann 100 Kilometer hinweg eine wüste Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Zunächst war der 38-Jährige zwei Beamten des Zolls am Montagabend bei Köln aufgefallen, wie die Polizei Koblenz am Dienstag mitteilte. Als dieser sich einer Kontrolle entzog, folgte eine Verfolgungsjagd über die A61 bis Koblenz, wo der Mann über eine Landstraße auf die A48 und später noch auf die A1 wechselte.

Auf der A1 gestoppt



Mit teilweise über 180 Kilometern pro Stunde soll er andere Fahrzeuge auch auf dem Standstreifen überholt haben. Auf der A1 wurde er schließlich gestoppt und festgenommen. Weder gehörten die Kennzeichen zum Fluchtwagen, noch besaß der Mann einen Führerschein.
Zwischenzeitlich seien acht Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber im Einsatz gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Drei Polizeiautos und das Fluchtauto seien bei der Verfolgung „teils erheblich“ beschädigt worden. Der Mann - der verdächtigt wird, unter Drogeneinfluss gestanden zu haben - habe die Streifenwagen teilweise gerammt, sagte der Sprecher. Der Schaden betrage mindestens 28.000 Euro. Gegen ihn wird unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

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