Pfalz Handball: Eulen schaffen Sensation

Den Meister im Griff: Jan Remmlinger blockt hier Magnus Abelvik Rod.
Den Meister im Griff: Jan Remmlinger blockt hier Magnus Abelvik Rod.

Handball-Krimi am 18. Bundesliga-Spieltag: 2350 Zuschauer in der ausverkauften Friedrich-Ebert-Halle sehen einen großen Kampf der Eulen Ludwigshafen gegen den deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt. Die Eulen feiern die Sensation 25:23 (12:12)! Held des Abends: Azat Valiullin trifft achtmal.

Falk muss früh verletzt raus

Pech für die Eulen: Nach 25 Minuten scheidet der überragende Rechtsaußen Alexander Falk mit einer Bänderverletzung aus. Zu dem Zeitpunkt führt die Mannschaft von Ben Matschke 12:10, Falk hat dreimal getroffen. Pascal Durak kommt – er hat wenig Spielpraxis, findet aber ins Spiel. In der 47. Minute gleicht er aus: 20:20. Eine Minute später führen die Eulen - 21:20 durch Max Haider. Bezeichnend: Nach 49 Minuten hat der Gast vier Siebenmeter – alle verwandelt von Gottfridsson. Den Eulen wurde bis dahin keiner zugesprochen.

Entscheidung 48 Sekunden vor Schluss

Viereinhalb Minuten vor dem Ende führt der große Außenseiter 24:22. Mit seinem siebten Treffer sorgt Azat Valiullin für den Zwei-Tore-Vorsprung der Männer in Rot. Max Haider hat die Chance zu erhöhen, scheitert aber Buric. 24:23 durch Magnus Rod. Noch zwei Minuten. Auszeit durch Trainer Ben Matschke. Fehlwurf Valiullin. Tomovski hält aber gegen Rod. Noch 48 Sekunden: Valiullin wirft das 25:23. Das war’s.

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