Pfalz FCK zufrieden im Trainingslager trotz ausgefallener Testspiele
Zams. Auch in Trainingslagern professioneller Fußballmannschaften ist es nicht so, dass alle fünf Minuten etwas Besonderes geschieht. Tage wie der gestrige Freitag, an dem a) unklar ist, wann Marius Müllers Tinte unter den neuen Vertrag beim 1. FC Kaiserslautern endlich trocken sein wird und ob es b) Teammanager Roger Lutz gelingen kann, auf die Schnelle ein weiteres Testspiel zu vereinbaren, sind die Ausnahme. Die Mannschaft trainiert, isst, regeneriert, trainiert, isst, schläft et cetera, meist zu den gleichen Zeiten. Alles ist straff organisiert.
Überraschung im Trainingslager-Alltag
Eine kleine Besonderheit gab es am Samstag allerdings schon. Am Morgen, direkt zu Beginn der ersten Übungseinheit, bildeten die Mannschaft und der „Staff“, wie man Trainer und Betreuer Neudeutsch nennt, einen Kreis auf dem Rasen und klatschten heftig Beifall. Der Grund: Videoanalyst Martin Raschick feierte Geburtstag, den 27.
Der FCK fühlt sich wohl in Zams, obgleich die ausgefallenen Freundschaftspartien das Gesamtbild etwas trüben. Cheftrainer Norbert Meier darf zur Kenntnis nehmen, dass sich seine Spieler bester Gesundheit erfreuen. Robin Koch, Philipp Mwene und Naser Aliji beklagen zwar Wehwehchen, Grund zur Sorge besteht aber nicht. Das Nachmittagstraining ließen die drei nur zur Sicherheit aus.
Wahrscheinlich sprinten sie am Sonntagmorgen schon wieder über die Wiese, wenn der FCK in seinen dritten vollen Trainingstag in Tirol startet.
Dritter Trainingstag voraussichtlich mit Rückkehrer Marius Müller
Marius Müller soll dann erstmals nach seiner Verpflichtung durch den Strafraum hechten. Der 23-jährige Heimkehrer, für ein Jahr von Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig ausgeliehen, wird am Abend des heutigen Samstags in der Teamherberge „Jägerhof“ erwartet, ebenso wie Kaderplaner Boris Notzon und Thomas Gries. Der Vorstandschef weilte heute noch bei der „Glanzparade“, dem Großreinemachen auf dem Betzenberg in Kaiserslautern. Stand jetzt muss er in Tirol nicht mit eisernem Besen kehren.