Pfalz 275 Menschen an Pfälzer Grenzübergängen zurück nach Frankreich geschickt

Corona-Kontrolle: Bundespolizisten am Grenzübergang Lauterburg-Neulauterburg.
Corona-Kontrolle: Bundespolizisten am Grenzübergang Lauterburg-Neulauterburg. Foto: van

Die Bundespolizei hat am Pfälzer Abschnitt der deutsch-französischen Grenze bis Dienstagnachmittag etwa 275 Menschen nicht nach Deutschland einreisen lassen. Das hat ein Sprecher der Inspektion in Kaiserslautern der RHEINPFALZ gesagt. Wegen der Corona-Pandemie dürfen seit Montagmorgen nur noch Warentransporte und Berufspendler durch. Vor allem am Bienwald-Übergang hatte sich deshalb zunächst der Verkehr gestaut. Mittlerweile sind die Auto- und Lastwagenschlangen wieder kürzer geworden. Die Beamten gehen davon aus, dass sich die Betroffenen besser auf die Kontrollen eingestellt haben.

Dem Sprecher zufolge überwacht die Bundespolizei nicht nur den Bienwald-Übergang, sondern auch die weniger stark genutzten Verbindungen. Wer aus Frankreich kommt und sich an der Grenze als Berufspendler vorstellt, wird nach Belegen wie zum Beispiel einem Werksausweis gefragt. Deutsche Staatsbürger oder französische Staatsbürger mit einem Wohnsitz in Deutschland dürfen allerdings auch weiterhin einreisen. Falls so jemand grippeähnliche Symptome hat, wird die Bundespolizei aber das Gesundheitsamt einschalten.

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