Köln Riss in größter Glocke im Dom: „Dicker Pitter“ soll nur noch achtmal im Jahr läuten

Der „Dicke Pitter“ war bis 2016 die größte freischwingende Glocke der Welt.
Der »Dicke Pitter« war bis 2016 die größte freischwingende Glocke der Welt.

Die größte Glocke im Kölner Dom, der „Dicke Pitter“, wird wegen eines Risses künftig seltener und kürzer zu hören sein. Die Schutzmaßnahme sei erforderlich, berichtete der „Kölner Stadtanzeiger“ am Freitag und berief sich auf Domprobst Guido Assmann. Demnach stamme der Riss aus den 1950er Jahren.

Die Glocke soll statt wie bisher an elf Feiertagen künftig nur noch zu acht Anlässen im Jahr läuten. Entfallen soll unter anderem das Geläut an Silvester und Neujahr. Auch die Läutezeit wird demnach um jeweils einige Minuten verkürzt.

Die Petersglocke, auch „Dicker Pitter“ genannt, wiegt 24 Tonnen. Sie wurde 1923 gegossen und hat einen Durchmesser von 3,22 Meter. Bis 2016 war sie die größte freischwingende Glocke der Welt.

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