Panorama Magisches Deutschland: Borkum im Niedersächsischen Wattenmeer

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Mit einer Fläche von gut 30 Quadratkilometern ist Borkum die größte der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln. Für Susanne Brüderle aus Lug (Kreis Südwestpfalz) ist es die Insel ihrer Träume – wie es auch im Lied der Ostfriesischen Jungs besungen wird. „Ich liebe diese Insel nicht nur wegen ihres Hochseeklimas, sondern auch wegen der herrlichen Ruhe. Autofahren ist nur sehr eingeschränkt gestattet, man erledigt alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Im Lied heißt es treffend: ,Beim Klang von Meeresrauschen vergess’ ich Raum und Zeit, und ich spür’ einen Hauch von Unendlichkeit’“, schreibt Brüderle. Die Insel, die wie das angrenzende Watt zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehört, sei immer wieder eine Reise wert. Das waren Borkum und die anderen Inseln allerdings nicht immer. Die Graftschaft Ostfriesland, die ab 1744 zu Preußen gehörte, führte lange Zeit ein wirtschaftliches Schattendasein. Der Aufschwung kam erst mit dem ab etwa 1830 langsam einsetzenden Badetourismus. Inzwischen verzeichnet Borkum jährlich über 2,5 Millionen Übernachtungen. Die Serie Welches ist Ihr magischer Ort in Deutschland? Schreiben Sie uns eine E-Mail mit Erklärung, Namen und Adresse: buntes@rheinpfalz.de

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