Panorama Magisches Deutschland: Badehaus Goor auf Rügen

Seit 1818 steht das Badehaus Goor für Erholung und Entspannung. Fürst Wilhelm Malte zu Putbus ließ es für sich und den Hochadel errichten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zählte es zu den vornehmsten Seebädern Europas. Persönlichkeiten von Rang und Namen kamen in die Goor, ein Waldgebiet am Ufer des Greifswalder Bodden auf Rügen. Für RHEINPFALZ-Leser Karl-Ludwig Sattler aus Schwegenheim ist das Badehaus auch heute noch (oder wieder) ein magischer Ort. Er zitiert die britische Schriftstellerin Elizabeth von Arnim, die es 1904 besuchte: „… erblickte ich das Hotel, in das wir gehen wollten, ein langgestrecktes, weißes Gebäude, etwa wie ein griechischer Tempel, auffallend weiß vor dem Hintergrund der Buchen“. Nach wechselvoller Geschichte – in der DDR war es beispielsweise ein Ferienheim – heißt es nun nach An- und Umbauten Hotel Badehaus Goor. „Die Beschreibung des Hauses gilt auch heute noch. Die Ruhe des Ortes strahlt aus auf den Besucher. Stundenlang könnte man hinausschauen auf die Bucht und einfach nichts tun“, schreibt Sattler. Die Serie Welches ist (außerhalb der Pfalz) Ihr magischer Ort in Deutschland? Schreiben Sie uns eine E-Mail mit Erklärung, Namen und Adresse: buntes@rheinpfalz.de