Panorama Kathedrale mit Gleisanschluss

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Köln

ist vielleicht nicht die schönste aller Städte, aber bei einer Ankunft mit dem Zug ist das Entree unvergleichlich. Erst geht es über den Rhein mit Aussicht auf das Stadtpanorama. Gleichzeitig hat man das Gefühl, über die Hohenzollernbrücke geradewegs in den Kölner Dom hineinzufahren. Erst im letzten Moment macht der Zug einen Schlenker und biegt in den Hauptbahnhof ein. Auf diesen spektakulären Effekt kam es den Erbauern an, als der Hauptbahnhof vor 125 Jahren, am 25. Mai 1894, eröffnet wurde. Das Kaiserreich wollte die größten technischen Errungenschaften des Mittelalters und der Neuzeit – Kathedralenbau und Eisenbahn – nebeneinanderstellen. Dom und Hauptbahnhof liegen so nah beieinander, dass man nachts im Altarraum das Quietschen der Züge hören kann. Ausgerechnet zum 125. Jubiläum ist aber eine Diskussion über die Zukunft des Hauptbahnhofs losgebrochen. Ein Architekt hat vorgeschlagen, ihn als Regionalbahnhof unter die Erde zu legen und den Fernverkehr auf die andere Rheinseite zu verlagern.

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