Panorama Hochwasser im Norden, Schnee im Süden
«Hamburg/München.» Geschlossene Schulen in Oberbayern, Sturmflut an der Nordseeküste – das Wetter in Deutschland bleibt ungemütlich. Schuld ist Sturmtief „Benjamin“. Es brachte gestern schauerartigen Regen im Nordwesten mit sich. Teils anhaltende Schneefälle kamen im Erzgebirge, im Bayerischen Wald und in den Alpen nieder. Zugleich fegten Sturmböen über Teile Deutschlands. In der Mitte des Landes kündigte sich dagegen der Frühling an: Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) waren allerdings bereits wieder vereinzelt Hasel-Pollen in der Luft. Nach einer Warnung des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie bereiteten sich die Menschen an Teilen der deutschen Nord- und Ostseeküste auf eine Sturmflut vor. Das mittlere Hochwasser sollte zwischen 1,50 und 2 Metern überschritten werden. Den Menschen im südlichen Bayern und in Österreich gönnte der Winter gestern nach einem der schneereichsten Wochenenden der vergangenen Jahre eine kurze Atempause. Der Schneefall im Süden Bayerns sollte sich spätestens im Laufe der vergangenen Nacht wieder intensivieren, erklärte der DWD. Auch im Schwarzwald und im Erzgebirge wird neuer Schnee erwartet. In Sachsen soll es auch im Tiefland schneien.