Panorama Auf dem Mond: Moskauer Langzeitexperiment

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«Moskau.»In Moskau hat gestern ein Langzeitexperiment begonnen, um die Menschheit auf ein Leben im All vorzubereiten. Bei dem russisch-amerikanischen Projekt Sirius werde der Flug einer sechsköpfigen Besatzung zum Mond und zurück zur Erde simuliert, erklärte der Vizedirektor der Mission, Mark Belakowski. Die Crew werde in völliger Isolation arbeiten. Bei der virtuellen Reise zum Erdtrabanten verlassen die Crewmitglieder das Gelände des Instituts für biomedizinische Probleme in Moskau nicht. Sie leben in einem nachgebauten Raumschiff. Zur Besatzung gehören der Kosmonaut Jewgeni Tarelklin und weitere Wissenschaftler aus Russland und den USA. Zu den Aufgaben der Teilnehmer gehören die Suche nach einem Landeplatz auf dem Mond, die Landung selbst und das Steuern eines Mondfahrzeugs. In der Vergangenheit hatten auch Deutsche an ähnlichen Experimenten teilgenommen, diesmal allerdings nicht. Sieben Experimente stammten aber aus Deutschland, hieß es. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt ist Kooperationspartner bei Sirius. Das nächste Experiment dieser Art ist für 2020 geplant, es soll dann sogar acht Monate dauern.

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