Saarbrücken Zweimal „Dracula“ als filmisches Bühnenmusical
Zu sehen ist erstmals das Broadway-Musical mit dem Bariton Jan Ammann (50) als Dracula. Die Story beginnt damit, dass der Londoner Anwalt Harker nach Transsylvanien reist, um für Graf Dracula ein Haus zu kaufen und dann sehen muss, dass der sich sehr für Harpers Verlobte interessiert, die er auf einem Bild dabei hat.
Das Ungewöhnliche an dem Musical ist, dass es wie ein Film inszeniert ist – mit opulenter Architektur, irgendwo zwischen Gotik und Fantastik, schönen Lichteffekten, Parallelmontagen und Split-Screen-Elementen (geteilte Leinwand, auf der mehrere Szenen gleichzeitig ablaufen). Dabei kommen auch noch geteilte Bühnenräume, vom Boden aufsteigende Nebeln zum Einsatz. Das Ganze ist optisch einfallsreich. Die Musik erinnert an einen Soundtrack, auch wenn es gefühlvolle Balladen gibt (komponiert von Frank Wildhorn, der Hits für Whitney Houston schrieb) und Scores, die nach Hardrock klingen, eingespielt von einer achtköpfigen Live-Band. Die Aufführung dauert etwa zweieinhalb Minuten mit Pause. Karten: eventim.de und Abendkasse.