Handball
Zweibrücker SV-Damen wollen mit alten Tugenden zurück in die Erfolgsspur
Gegner beim Re-Start ist am Sonntag die VTV Mundenheim (16 Uhr, Westpfalzhalle). Krankheit auskuriert, Verletzung weitgehend überstanden, Abiturstress hinter sich gelassen: SV-Trainer Rüdiger Lydorf hatte zum ersten Mal seit vielen Wochen wieder mehr Spielerinnen im Training. Unter anderem sind Janine Baus und Lucy Hilz wieder zurück im Übungsbetrieb. Auch Torhüterin Annalena Zahm ist wieder einsatzfähig. Sie hat dem Verein diese Woche mitgeteilt, dass sie Zweibrücken verlassen und nach Marpingen wechseln wird.
13 Oberliga-Spiele bestreiten die SV-Damen noch, derzeit Tabellenletzter. Die Mannschaft hat sich dieser Tage zusammengesetzt und sich vorgenommen, sich wieder auf die Tugenden vom Saisonstart zu besinnen, als das Team gut spielte, kämpfte, nur die Ergebnisse nicht passten. An diese Leistungen konnte die Lydorf-Truppe zuletzt – auch wegen der immer größer werdenden Personalnot – nicht anknüpfen.
Fitnesszustand ist noch aufzuarbeiten
Gegen Mundenheim wollen die Zweibrückerinnen wieder das frühere Gesicht zeigen. Bei der 18:23-Hinspielniederlage war die Partie bis zur 50. Minute offen. Was Mundenheim auszeichne, sei bekannt, sagt Lydorf. Aber nach der für etliche Spielerinnen längeren Pause „müssen wir uns ohnehin erst mal mit uns beschäftigen, uns wieder auf unser Spiel konzentrieren“, so der SV-Coach. Nach teils wochenlanger Pause, sei der Fitnesszustand „natürlich noch nicht auf dem Level wie vorher“, weiß Lydorf, woran er arbeiten mus.