Zweibrücken / Köln Zweibrücker Judoka Grabowski und Trajdos fahren zu Olympischen Spielen nach Tokio

Jasmin Grabowski
Jasmin Grabowski

Stephan Hahn, Judotrainer des 1. Judoclubs Zweibrücken, hatte schon darauf gewartet – und irgendwie auch damit gerechnet. Gestern gab der Deutsche Judo-Bund bekannt, welche Judoka im Sommer vom 24. Juli bis 9. August zu den Olympischen Spielen nach Tokio fahren sollen. Zum Team, dass der DJB-Trainerausschuss benannt hat, gehören auch zwei Judoka des JC Zweibrücken: Martyna Trajdos in der Klasse bis 63 Kilogramm und Jasmin Grabowski (früher Külbs).

Und dass, obwohl sich die beiden beim letzten großen Test der deutschen Athleten am vergangenen Wochenende nicht mehr vor Frauen-Bundestrainerin Claudia Pusa beweisen konnten. Denn Martyna Trajdos hatte sich einen Infekt eingefangen, konnte beim Grand-Slam-Turnier in Düsseldorf gar nicht erst antreten.

„Und Jasmin hatte in der Nacht zuvor auch Fieber bekommen und überlegt, ob sie überhaupt kämpfen soll“, gab Grabowskis Heimtrainer Stephan Hahn an. In der Klasse über 78 Kilogramm verlor die Sportsoldatin dann in der ersten Runde nach 1:10 Minute durch Ippon gegen die Litauerin Santa Pakenyte. „Im Nachhinein ist man immer schlauer. Sie hatte wenig Kraft und hätte besser gar nicht gekämpft“, meinte Hahn. Wie es für den Nationalkader nach der Nominierung nun weitergeht, weiß er nicht. Er hofft, seine beiden Schützlinge bald auch mal wieder in Zweibrücken zu sehen.

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