Schwimmen Zweibrücker Bundeskader-Athlet wechselt zur SSG Leipzig
Sorgius wollte die Saisonhöhepunkte eigentlich noch im Saar-Landeskader schwimmen. Sein Trainingspartner Christoph Fildebrandt wäre bei Olympia in Tokio gestartet und hätte danach seine Karriere beendet. Somit hätte Sorgius am Saisonende aber keinen Trainingspartner mehr gehabt.
Die Saisonhöhepunkte wurden im Angesicht der Corona-Krise durch den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) abgesagt, und es war Heimtraining unter Anleitung der Landestrainer angesagt. Der Schulunterricht zog bei Sorgius zu Hause online ein und begleitete ihn auf seinem Weg zum Schulabschluss. All diese Veränderungen sorgten dafür, dass Timo Sorgius nun schon Mitte Juni statt – wie geplant – zum 1. August den Verein wechselt.
Das Saarland und die Wassersportfreunde Zweibrücken verlässt er mit einem lachen und einem weinenden Auge, sagt er selbst. Das lachende Auge blickt schon Richtung Leipzig, wo neue Trainingspartner auf ihn warten. Das weinende Auge blickt auf das Saarland zurück, indem er eine schöne Zeit verbracht hat. Er bedankt sich bei allen, die ihn in seiner Zeit am Landesstützpunkt unterstützt haben. In der Zeit im Saarländischen Schwimm-Bund waren die Wassersportfreunde Zweibrücken sein Heimatverein.