Zweibrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Zweibrücken: SV 64-Handballerinnen sind gegen Bassenheim motiviert

Auf so einen Sahnetag von Annalena Frank (mit Ball) mit 14 Toren wie im Hinspiel hofft SV-Trainer Rüdiger Lydorf wieder.
Auf so einen Sahnetag von Annalena Frank (mit Ball) mit 14 Toren wie im Hinspiel hofft SV-Trainer Rüdiger Lydorf wieder. Foto: Laborenz

Anschnallen, es wird schnell. Wenn die Oberliga-Spielerinnen des SV 64 Zweibrücken am Sonntag den TV Bassenheim empfangen, steht ein Duell auf dem Spielplan, bei dem traditionell Handball mit Vollgas angesagt ist (Anwurf: 16 Uhr, Ignaz-Roth-Halle).

Die Zweibrückerinnen würden gerne den zweiten Platz und damit den Nimbus als erster Verfolger von Spitzenreiter Wittlich untermauern. Kandel patzte in Friesenheim, Zweibrücken besiegte Hunsrück in dessen Halle. Die Emotionen nach diesem Sieg gingen durch die Decke. Noch am Montag danach war die Konzentration schwierig. „Wir dürfen uns 100 Prozent freuen. Wir müssen wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Wenn wir nicht gegen Bassenheim gewinnen, war der Sieg im Hunsrück nichts wert“, analysiert SV-Trainer Rüdiger Lydorf.

Verlorenes Hinspiel spornt an

Motivieren dürfte einfach sein. Gegen Bassenheim ist noch eine Rechnung offen: Deutlich mit 27:39 verloren die Zweibrückerinnen das Hinspiel. Das temporeich war, bei dem der SV aber in der Defensive fast eine Nicht-Leistung bot. „Von daher haben wir was gutzumachen“, fordert Lydorf.

Die Mannschaften kennen sich seit Jahren, haben sich immer wieder packende und torreiche Begegnungen geliefert. Im Hinspiel hatte, zum wiederholten Male, Bassenheims Rechtsaußen Nicole Hommen den Zweibrückerinnen den Zahn gezogen. „Sie hat zum wiederholten Male ein Spiel ihres Lebens gegen uns gemacht“, erinnert sich Lydorf nur ungern an die 14 Tore Hommens. Die scheint in dieser Saison gut drauf zu sein, sie trifft fast –nach Belieben und belegt mit 113 Toren Platz zwei der Oberliga-Torschützinnen. Drei Tore weniger (110) hat Zweibrückens Torjägerin Annalena Frank erzielt. Auch sie netzte im Hinspiel 14-mal ins gegnerische Tor ein – aus Zweibrücker Sicht damals die einzige positive Fußnote.

Gutes Rückzugsverhalten

Vor dem Duell beflügelt die Tatsache, dass die SV-Damen dank starker Defensive im Hunsrück siegten. „Unser Rückzugsverhalten war richtig gut“, lobt Lydorf. Die Zentrale in der offensiven SV-Deckung muss höchst achtsam sein, um Bassenheims Kreisläuferin Steffi Henn zu stören. „Und wir müssen aufpassen, dass wir Alex Irmgartz im Tor nicht warmwerfen“, sagt der SV-Trainer.

Heimvorteil, lautstarke Fans, könnten Pluspunkte für die zu Hause ungeschlagenen Zweibrückerinnen sein. Und eine Torfrau Anezka Zuzankova, die an ihre Gala-Vorstellung gegen Hunsrück anknüpfen sollte. „Das wäre ein wichtiger Rückhalt“, bestätigt Lydorf. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Allrounderin Lucie Dzyaloszinski, deren Hand noch geschwollen war. „Eine böse Verstauchung, zum Glück ist in der Hand nichts kaputt“, sagt Lydorf.

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