Judo
Zweibrücken: Nils Nager trifft auf ganz viele kleine Judokas in der Westpfalzhalle
„Wir haben unser Nils-Nager-Turnier erstmals in Richtung Rheinland geöffnet“, sagt Hendrik Harth, Vorsitzender des Judoclubs, und hofft daher als Ausrichter des Turniers, das der Judoverband Pfalz veranstaltet und die RHEINPFALZ als Medienpartner begleitet, auch auf 120 bis 130 Teilnehmer statt wie bisher pfalzweit eher 100. Am Mittwoch war Anmeldeschluss, „ich bin gespannt, wie sich die Öffnung auswirkt“, sagt Harth.
Genau weiß der Clubchef gar nicht mehr, wie lange es das Turnier schon gibt. „Mindestens, seit ich dem Vorstand angehöre“, mutmaßt der 40-Jährige, der mit seiner Familie in Gerhardsbrunn wohnt. Das ist er nun bereits seit zehn Jahren, im JC-Vorstand ist er seit 2010, dem Verein gehört er sogar seit 1992 an.
Fleißige Helfer
Aber auch schon vor dem Turnier fließt schon der Schweiß. Denn am Samstag, dem Feiertag Allerheiligen, schaffen Harth und seine Helfer zahlreiche notwendige Utensilien aus der Vereinshalle, der Günther-Hahn-Halle in Niederauerbach am Otterstein in die Westpfalzhalle. „Hauptsächlich natürlich die Judomatten, aber auch Dinge wie Gürtel, Stoppuhren oder Wertetafeln“, verdeutlichtet Harth. Er schätzt, dass dann am eigentlichen Turniertag – „inklusive der Kuchenbäcker“ – 30 bis 40 Helfer des Vereins im Einsatz sind. Einer davon schlüpft dann auch ins Nils-Nager-Kostüm.
Auf den Matten kämpfen die gemischte U11-Klasse der Jahrgänge 2015 bis 2017 (nach dem Wiegen ab 9.30 Uhr) und die U13-Jungs und U13-Mädchen der Jahrgänge 2013/14 (nach 12.30 Uhr). „Nach der Sichtung erstellt der Landestrainer ein Ranking. Danach können die Kinder an unterschiedlichen Auswahlturnieren teilnehmen“, erläutert Harth. Die Kleinen kämpfen zwei, die Älteren drei Minuten. „Interessierte können gerne vorbeischauen und sich den Judosport mal anschauen. Der Eintritt ist frei“, sagt Hendrik Harth.