Zweibrücken Zweibrücken: Mehr als 2000 Metaller im Warnstreik

190 Streikposten haben im Schichtbetrieb seit Mittwochmorgen die Zweibrücker Werkseingänge besetzt. Der 24-stündige Warnstreik e
190 Streikposten haben im Schichtbetrieb seit Mittwochmorgen die Zweibrücker Werkseingänge besetzt. Der 24-stündige Warnstreik endet morgen um sechs Uhr.

Seit sechs Uhr am Mittwochmorgen ruht die Arbeit in den drei von der IG Metall-Bezirksleitung für 24-Stunden-Warnstreiks ausgewählten Zweibrücker Betrieben. 190 Streikposten bezogen nach Angaben der Vertrauensleute der Gewerkschaft Posten vor den Werkstoren der John -Deere-Erntemaschinen-Fabrik, vorm Kranbauer Terex und der Pallmann-Maschinenfabrik.

Kundgebung an der Festhalle



Bis auf wenige Wortgefechte und eine Anzeige wegen Ruhestörung sei bis 11 Uhr alles ruhig und geordnet verlaufen, heißt es. Bei Terex hätten sich vereinzelt Mitarbeiter Zugang zum Werk Wallerscheid verschafft. Gut 2000 IG-Metall-Mitglieder, die im Pendelbus-Verkehr von den Werken anfuhren, nahmen an einer Kundgebung in der Zweibrücker Festhalle teil.

„Deutliches Signal der Kampfbereitschaft“



Der Leiter des Bezirks Mitte der IG Metall, Jörg Köhlinger, forderte die Arbeitgeber auf, ein für die Gewerkschaft annehmbares Angebot zum Abschluss neuer Tarifverträge vorzulegen. Die Warnstreiks in Zweibrücken und die vorhergehenden Abstimmungsergebnisse von deutlich über 90 Prozent seien ein deutliches Signal der Kampfbereitschaft der Belegschaften.

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