Zweibrücken Zweibrücken: 500 streiken bei Terex

Gut 500 Mitarbeiter des Kranbauers Terex nahmen am Donnerstag an zweistündigen Warnstreiks teil.
Die Streikenden versammelten sich zu Kundgebungen vorm Werk Wallerscheid (im Bild), in der Dinglerstraße und in Bierbach. Nachdem am Mittwoch bei den Verhandlungen um einen neuen Tarifvertrag in Baden-Württemberg kein Durchbruch erzielt worden war, verschärft die Gewerkschaft IG Metall den Ton. „Dies ist der letzte Warnstreik. Kollegen, packt euch schon mal ein paar warme Sachen ins Auto. Nächste Woche könnte es länger dauern“, stimmte Ralf Cavelius, der zweite Bevollmächtigte der Verwaltungsstelle Homburg, die Streikenden auf ganztägige Arbeitsniederlegungen ein. Der Bundesvorstand der Gewerkschaft wird heute entscheiden, ob weiterverhandelt, zu 24-Stunden-Streiks aufgerufen oder sogar eine Urabstimmung über unbefristete Streiks eingeleitet wird. Auch die Arbeitgeber beraten sich. Terex-Betriebsrat Andreas Gehrhardt adressierte gestern seine Botschaft an die Geschäftsführung: „Wir scheuen nicht einen 24-Stunden-Streik. Wenn ihr denkt, lass’ sie mal planen, dann sage ich: Wir planen nicht mehr, wir sind fertig.“ Weil es die Fälle auch bei Terex gegeben habe, wolle man unbedingt einen tariflichen Anspruch auf Absenkung der Arbeitszeit mit Rückkehrrecht auf Vollzeit durchsetzen, so Gerhardt.