Zweibrücken Zur Sache: LAZ-Zweibrücken-Athleten im Stabhochsprung und Speerwurf am Start

LAZ-Athlet Raphael Holzdeppe in Aktion.
LAZ-Athlet Raphael Holzdeppe in Aktion. Foto: KUNZ

Das LAZ Zweibrücken wurde 1988 in Zweibrücken als Leichtathletikverein gegründet, um in Südwestdeutschland ein Leistungszentrum anzubieten, indem sich junge Leichtathletiktalente bis zur Weltspitze entwickeln können. Der Deutsche Leichtathletikverband (DLV) honorierte dies durch die Ernennung des LAZ zum Bundesleistungzentrum (BLZ). In den Anfangsjahren konnte der Verein ehemalige Top-Athleten als Trainer für sich gewinnen. 1997 wurde eine Leichtathletikhalle gebaut. Ein modernes Trainingsumfeld entstand. Im Nachwuchsbereich machen sich die strukturierte Talentsuche und das intensive Förderungsprogramm spürbar bemerkbar. Die Leichtathleten des LAZ gewinnen bereits in frühen Jahren jede Menge Wettkämpfe. Der hauptamtliche Trainer Matthias Brockelt ist in Schulen unterwegs um Talente zu suchen. Diese können zweimal im Jahr beim Talentcup-Sportfest starten. 16 Trainer kümmern sich um zahlreiche Nachwuchstalente.

Viele Organisationen fördern die Athleten

Das LAZ ist in den Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland, den Leichtathletikverband Pfalz, den Sportbund Pfalz, den Landessportbund Rheinland-Pfalz und den Deutschen Leichtathletikverband eingebunden. Der Himmelsstürmer-Cup (ein Stabhochsprung-Wettbewerb unter freiem Himmel), der Hallenstürmer-Cup (eine in der Halle stattfindende Stabhochsprung-Veranstaltung) sowie der Hügelstürmer-Cup sind alljährliche Wettkämpfe.

Hussong und Holzdeppe kämpfen um Medaillen

Im Stabhochsprung wird das LAZ bei der diesjährigen Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha von Raphael Holzdeppe, Weltmeister 2013, repräsentiert. Ein weiteres sportliches Aushängeschild ist die deutsche Meisterin im Speerwerfen, Christin Hussong. Sie wechselte 2012 vom TV Thaleischweiler in das BLZ nach Zweibrücken. Die 25-Jährige möchte sich in Doha zur Weltmeisterin krönen

LAZ-Athletin Christin Hussong beim Abwurf.
LAZ-Athletin Christin Hussong beim Abwurf. Foto: dpa
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