Zweibrücken ZUR SACHE: Kranke und Kürzungen

Placeholder-Image

„Der Krankenstand liegt im Landesdurchschnitt bei 11,3 Prozent, bei uns bei 11,8 Prozent, nahezu identisch“, sagte Gefängnisleiter Jürgen Buchholz gestern der RHEINPFALZ. Die Zweibrücker Gruppe des Bundes der Strafvollzugsbediensteten hatte jüngst vor einer prekären Personalsituation im Zweibrücker Gefängnis gesprochen und Angst vor weiteren Kürzungen geäußert (wir berichteten am Montag). Justizminister Herbert Mertin bestätigte im RHEINPFALZ-Gespräch, dass im rheinland-pfälzischen Vollzug 60 Stellen wegfallen sollen. Doch sei noch nicht klar, in welchen der landesweit zehn Haftanstalten wie viele Stellen gestrichen werden. Das Zweibrücker Gefängnis funktioniere. „Wenn die Polizei uns heute einen bringt, nehmen wir ihn auf“, sagte Buchholz. Derzeit zählt das Gefängnis rund 370 Insassen. |sbn

x