Saarbrücken Zug-Randalierer beißt Polizist und droht mit Aids-Virus
Im Saarland sollen zwei Männer die Fahrgäste eines Regionalzuges am Samstag mit einem Messer und Pfefferspray bedroht haben. Wie die Bundespolizei meldet, wurde sie am 16. Juli von einer Zugschaffnerin darüber informiert. Als der Zug im Hauptbahnhof Saarbrücken hielt, seien die beiden Verdächtigen dank der Hinweise des Lokführers ausfindig gemacht worden. Dabei habe man in den Taschen der Männer ein Messer gefunden. Die Kontrollierten, 21 und 30 Jahre alt, mussten mit auf die Dienststelle der Bundespolizei. Dort angekommen, habe der 21-Jährige heftig um sich geschlagen und getreten. Als er einen Beamten in die Hand gebissen und ins Gesicht gespuckt habe, wurde er von mehreren Einsatzkräften zu Boden gedrückt. Anschließend habe er behauptet, er sei mit dem Aids-Virus HIV infiziert. Der gebissene Beamte musste zum Arzt; ein weiterer Bundespolizist wurde leicht verletzt. Den 21-Jährigen erwarten nun Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs, Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und unerlaubten Aufenthalts. Er wurde zunächst im Saarbrücker Klinikum Sonnenberg untergebracht.