Zweibrücken Zahl der Roten Karten in Rückserie deutlich gesunken

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«OBERARNBACH.» Bei der Vorrundenbesprechung der Fußball-Bezirksliga Westpfalz am Mittwoch im Sportheim des SV Oberarnbach war neben der Terminierung der Spieltage der Saison 2017/18, die am 11. August mit dem Freitagsspiel SG Kirchheimbolanden/Orbis gegen den FC Dahn beginnt, informierte Kreisschiedsrichter-Obmann Ralf Vollmar (Pirmasens/Zweibrücken) zudem über die wichtigsten Regeländerungen.

Staffelleiter Reiner Ehrgott begrüßte am Mittwochabend die Vereinsvertreter aller 16 Bezirksligisten, vor allem die Aufsteiger FV Rockenhausen, TuS Landstuhl, SC Weselberg und SV Morlautern II sowie die Abgesandten des Landesliga-Absteigers SV Hermersberg. In einem kurzen Rückblick auf die vergangene Saison ging Ehrgott auf die Fairplay- und Kartenstatistik ein. Die Zahl der Gelben Karten stieg in der Rückrunde mit 541 leicht an. In der Hinrunde wurden nur 521 Spieler verwarnt. Ebenso ging die Zahl der Gelb-Roten-Karten mit 32 gegenüber 30 in der Vorrunde leicht nach oben. Dafür gab es in der Rückserie deutlich weniger Platzverweise. Während die Schiedsrichter vor der Winterpause 23-mal die Rote Karte zogen, wurden in der zweiten Halbserie nur noch elf Akteure mit Rot des Feldes verwiesen. Durchaus überraschend, denn gegen Rundenende nimmt die Intensität in den Begegnungen eigentlich zu. Die Fairplay-Wertung gewann Neuling FC Oberarnbach vor dem TuS Steinbach und dem in die A-Klasse abgestiegenen FV Olympia Ramstein. Wichtige Änderungen im Regelwerk brachte Schiedsrichter Ralf Vollmar den Vereinsvertretern nahe. So wird ein Spieler, der sich zur Halbzeit ohne vorherige Meldung beim Schiedsrichtergespann einwechselt, nicht mehr wie bisher mit der Gelben Karte verwarnt. Er bleibt straffrei. Einen direkten Freistoß oder im Strafraum einen Strafstoß gibt es dagegen, wenn ein Spieler, der das Spielfeld zur Behandlung verlassen hat, dieses ohne Erlaubnis des Unparteiischen wieder betritt und ins Spiel eingreift. Betritt ein zwölfter Mann ohne die Erlaubnis des Unparteiischen das Spielfeld und verhindert durch sein Eingreifen ein klares Tor, so erhält er nicht mehr wie bisher Gelb, sondern Rot. Bei Pokalspielen, die in die Verlängerung gehen, ist künftig offiziell eine kurze Trinkpause zwischen den Seitenwechseln der Verlängerung erlaubt, ebenso wie eine vierte Auswechslung ab der ersten Minute der Verlängerung im Pokal. Thomas Frey vom SV Morlautern II informierte zudem die anderen Vereinsvertreter noch darüber, dass bei Heimspielen in Morlautern bei geeigneter Witterung ein kurzfristiger Wechsel auf den Naturrasen möglich sei. Als offizielle Spielstätte ist jedoch der Kunstrasen ausgewiesen. Bei den Eintrittspreisen bleibt in der neuen Spielzeit alles beim Alten. Männer und Frauen bezahlen einheitlich 3,50 Euro für ein Bezirksliga-Spiel, Rentner und Schüler/Studenten 2,50 Euro. Auch der Termin für die Rückrundenbesprechung wurde schon festgelegt: Sie findet am 29. November (19 Uhr) im Morlauterer Sportheim statt. Erster Spieltag Freitag, 11. August, 20 Uhr: SG Kirchheimbolanden/Orbis - FC Dahn – Samstag, 12. August, 16 Uhr: SC Weselberg - VfR Kaiserslautern – Sonntag, 13. August: TuS Steinbach - TuS Bedesbach-Patersbach, TSG Kaiserslautern - TV/SC Hauenstein II, SV Hinterweidenthal - FV Weilerbach (alle 15 Uhr), SV Hermersberg - TuS Landstuhl (15.15 Uhr), FV Rockenhausen - SG Rieschweiler II (16.30 Uhr) – Mittwoch, 13. September, 19 Uhr: SV Morlautern II - SG Oberarnbach/Obernheim-Kirchenarnbach.

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