Homburg Wladimir Kaminer Festredner beim Siebenpfeiffer-Treffen

Wladimir Kaminer
Wladimir Kaminer

Dass längst nicht alle Russen die Ansichten ihres Präsidenten Putin teilen, wird der Schriftsteller Wladimir Kaminer am 28. Januar in seinem Vortrag als Ehrengast beim Festbankett 2024 der Siebenpfeiffer-Stiftung im Homburger Forum berichten. Der in Moskau geborene Kaminer („Russendisko“) lebt seit gut 30 Jahren in Deutschland. Das Bankett, das im alljährlichen Wechsel Ende Januar in Homburg und Zweibrücken abgehalten wird, erinnert an eine Zusammenkunft liberaler Demokraten am 29. Januar 1832 in Bubenhausen. Zu Ehren des Zweibrücker Landtagsabgeordneten Friedrich Schüler trafen sich damals gut 350 freiheitlich denkende Bürger, Kaufleute, Handwerker und Juristen, um den ersten deutschen Journalistenverband zu gründen. Das Treffen war als unpolitisches Festessen getarnt, um die damals strenge Bespitzelung durch die königlich-bayerische Staatsgewalt zu umgehen.

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