Zweibrücken „Wir treffen uns noch mal“

Regionalligist FK Pirmasens sucht einen neuen Angreifer. Benjamin Auer sucht eine neue Herausforderung. Daher könnte es sein, dass der 33-jährige Ex-Profistürmer beim Regionalliga-Aufsteiger nach zwei Jahren Fußball-Pause sein Comeback feiert. Peter Brandstetter sprach mit dem in Maikammer lebenden Auer, der in Pirmasens, Annweiler und Landau drei Fitness- und Reha-Studios betreibt.
Es gab ein Gespräch, und wir treffen uns noch einmal. Die Verbindung kam durch FKP-Präsident Karsten Volberg zustande, der ein langjähriger Freund von mir ist. Es stellt sich die Frage, wie ich Regionalliga-Fußball mit meiner Familie, die für mich klar die Nummer eins ist, und dem Geschäft vereinbaren kann. Ich bespreche das noch mit meiner Frau, die im August unseren zweiten Sohn erwartet. Wie kommt es, dass Sie zwei Jahre nach Ihrem Ausstieg aus dem Profifußball ernsthaft über ein Comeback nachdenken? Der Abstieg 2012 mit Alemannia Aachen hatte mich sehr geärgert. Ich habe erst mal Abstand zum Fußball gesucht. Ich habe Tennis und Squash gespielt, bin den Gutenberg-Marathon in Mainz gelaufen. In den letzten Monaten habe ich dann mit Kumpels in den Soccerhallen in Pirmasens und Landau gespielt, auch mal in der Traditionsmannschaft von Mainz 05, und ich habe gemerkt, dass da noch etwas in mir brennt. Es juckt schon noch, wieder Fußball zu spielen. Und als Sportler suche ich immer Herausforderungen. Wie haben Sie denn die Herausforderung Marathon gemeistert? Ich wollte unter vier Stunden laufen und habe es in 3:48 Stunden geschafft. Darauf bin ich stolz, aber ich weiß auch, dass das mein erster und letzter Marathon war. Wie fit sind Sie denn? Ich jogge regelmäßig, spiele auch mal Badminton, bin jeden Tag in den Studios, trainiere auch da ... Und kommen Sie jetzt zum FKP? (lacht) Mal abwarten. Auf jeden Fall war es unglaublich, wie viele Leute mich darauf angesprochen haben, als ich am Dienstag in Pirmasens im Studio war.