Die Wochenend-Meinung Wir können froh sein, dass wir die Feuerwehr haben
In der Schneenacht vor Palmsonntag: Während die meisten von uns schliefen und vielleicht gar nicht viel von Stromausfällen und gesperrten Straßen und Bahnlinien mitbekamen, gab es Menschen, die tatsächlich in Gefahr waren. Unsere Feuerwehrleute. Ohne das Engagement anderer Rettungsdienste wie DRK oder THW schmälern zu wollen: Mich beeindruckt immer wieder, was die Feuerwehrleute ehrenamtlich und nebenberuflich leisten. Wie sie dafür sorgen, dass wir uns sicher fühlen können, selbst wenn einmal etwas passiert. Und wie sie dafür im schlimmsten Fall ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen – wohlgemerkt: freiwillig und ohne, dass sie dafür bezahlt werden.
So sorgte die Feuerwehr in der Schneenacht dafür, dass die Straßen freigeräumt wurden, während es überall im Wald knackte und knallte, wie Wehrleiter Thorsten Preyer aus Dellfeld es beschrieb. Auch sein Kollege Harald Borne aus Rieschweiler sprach von gefährlichen Einsätzen. Erst im Januar mussten seine Leute Gasflaschen aus einer brennenden Halle in Saalstadt holen, die einzustürzen drohte. Und an Ostersonntag war die Zweibrücker Feuerwehr so schnell am Baumarkt, dass sie ein brennendes Auto gelöscht hatte, bevor die Flammen am Gebäude mehr verbrennen konnten als ein Werbeplakat.
Respekt davor! Und danke! Und kommt stets gesund nach Hause!