Zweibrücken Wilhelmstraße: 51-Jähriger ist verblutet

Der 51-Jährige, der in der Nacht zum vergangenen Freitag in seiner Wohnung in der Wilhelmstraße getötet wurde, ist verblutet. Das teilte die Leitende Oberstaatsanwältin Iris Weingardt gestern mit.
Dem vorläufigen Obduktionsbericht zufolge „ist Todesursache ein Verbluten nach innen und außen“ sowie das Einatmen von Blut nach einem Messerstich, so Weingardt weiter. Zum Todeszeitpunkt machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben. Der 51-Jährige war tot in seiner Wohnung gefunden worden. Ihm wurde mit einem Messer in den Hals gestochen. Tatverdächtig ist der 23-jährige Sohn des Opfers (wir berichteten). Beide lebten gemeinsam in der Wohnung. Der junge Mann wurde noch in der gleichen Nacht festgenommen. Er habe bei der Festnahme keinen Widerstand geleistet und sei nicht bewaffnet gewesen, sagte Weingardt Anfang der Woche. Ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichts erließ Haftbefehl wegen Totschlags. Seither sitzt der Beschuldigte in Untersuchungshaft in Zweibrücken. Zur Tat habe er sich noch nicht geäußert. Ob er sich zum Tatmotiv geäußert hat, teilte Weingardt nicht mit. Sicher ist: Alkohol war beim Beschuldigten zur Tatzeit nicht im Spiel. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille. „Um die Ermittlungen nicht zu gefährden“, will die Staatsanwaltschaft keine weiteren Details bekanntgeben.