Einwurf
Warum man bei den vielen Baustellen nicht von einer Verschwörung reden kann
Geduld und Demut sind die Eigenschaften, die Autofahrer in und um Zweibrücken derzeit am meisten brauchen. „Baustelle“ ist nämlich leider keine Ausnahme auf Straßen derzeit, sondern eher die Regel.
Die Landauer Straße ist zwar seit wenigen Tagen wieder in beide Richtungen befahrbar, das ist aber auch fast die einzige wichtige Achse in und um Zweibrücken mit freier Fahrt. Hauptproblem ist auch nicht die Vielzahl der Baustellen, sondern die fehlende Abstimmung der beteiligten Behörden und Ämter. Die Dorndorf-Ampel ist seit 20 Jahren marode. Dass sie ersetzt werden muss, ist klar. Aber warum ausgerechnet, wenn in Contwig gerade die Bahnhofstraße voll gesperrt ist? Und gleichzeitig die Battweilerstraße in Oberauerbach wegen des Brückenneubaus komplett dicht ist.
Nicht viel besser sieht es Richtung Saarland aus. Während die Auf- und Abfahrt Zweibrücken-Mitte demnächst gesperrt wird, um den unnötigen Überflieger zu verbreitern, wird auch die Daimlerstraße mit Ampelschaltung einspurig. Will man dieses Nadelöhr umfahren, landet man in der Ortsmitte von Einöd in der nächsten Baustelle.
Man könnte fast von einer Verschwörung faseln, würde eine solche nicht eine Absprache zu einem Zweck voraussetzen. Und von Absprache kann hier wirklich keine Rede sein.
