Tischtennis RHEINPFALZ Plus Artikel Warum die VT Contwig doch aufsteigt

Neeeeeeein! Der Contwiger Paul Sefrin (links) ärgert sich, dass er mit seinem Doppelpartner Markus Wilhelm gerade einen Ball ver
Neeeeeeein! Der Contwiger Paul Sefrin (links) ärgert sich, dass er mit seinem Doppelpartner Markus Wilhelm gerade einen Ball verpasst hat. Am Ende reichte es für die VT Contwig aber doch zum Aufstieg.

Den Aufstieg in die Bezirksliga hat die VT Contwig in der Relegationsrunde zur Bezirksliga eigentlich knapp verpasst. Dennoch schlagen die Contwiger nächste Saison in dieser Klasse auf.

Heimrecht hatte am Samstag der SV Weselberg II, weil dieser nach den Regularien des Pfälzischen Tischtennis-Verbandes als klassenhöchster Verein in die Relegationsrunde ging (Weselberg wurde Achter in der Bezirksliga). Neben der VT Contwig als Vizemeister der Bezirksklasse West spielte auch der Zweite der Ost-Staffel, FK Windsberg, mit. In der Dreier-Runde heimst nach dem Regelwerk nur der Erste das Spielrecht für die Bezirksliga ein. „Regeltechnisch ist auch nur Windsberg aufgestiegen. Aber dann hätte es im nächsten Jahr in der Bezirksliga nur eine Neunerklasse gegeben. Ich hätte Contwig ohnehin gefragt, ob sie aufsteigen wollen“, erklärte Bezirkssportwart Sebastian Kranitz, weshalb es am Ende doch zwei Aufsteiger gibt.

Contwig spielte zunächst gegen den SV Weselberg II, setzte sich in bester Aufstellung früh auf 6:2 ab, hielt den Vorsprung und fuhr mit einem Erfolg von Michael Semar, der einen 0:2-Satzrückstand gegen Philipp Müller drehte, einen 9:5-Sieg ein. „Es war eine super Unterstützung aus den eigenen Reihen“, freute sich Semar über die rund 50 Zuschauer im Weselberger Schützenhaus.

Zitterpartie

Zittern musste die VT Contwig am Ende dennoch, weil es gegen den FK Windsberg eine 7:9-Niederlage setzte. Dabei liefen die Contwiger ständig einem Rückstand hinterher, lagen zwischenzeitlich 3:6 zurück. Doch sie kamen noch mal zurück ins Spiel. Michael Semar brachte sein Team auf 6:7 heran, gewann gegen Hans Grünfelder in drei Sätzen. Während Andreas Striegel es verpasste, eine 2:0-Führung gegen Sascha Kochert zum Sieg zu nutzen, gewann Melanie Haufschild gegen Manuel Meder und brachte Contwig ins Abschlussdoppel.

Dort führte das VTC-Spitzendoppel Markus Wilhelm/Paul Sefrin bereits mit 2:0. Windsbergs Doppel Niko Strufe/David Moll gewann aber noch mit 3:2, was zur 7:9-Niederlage führte. Weil aber Windsberg auch im abschließenden Spiel gegen die Weselberger Zweite mit 9:4 die Oberhand behielt, spielen sowohl Windsberg als auch Contwig im kommenden Jahr in der Bezirksliga, Weselberg startet in der Bezirksklasse.

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