Zweibrücken Villa Ipser bald mit Praxis in Waldmohr

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Die Zweibrücker Schönheitsklinik in der Villa Ipser wird im Laufe des Jahres um eine Praxis in Waldmohr ergänzt. Dort sollen auch Kassenpatienten behandelt werden. Der Schwerpunkt bleibe aber in Zweibrücken, betont Klinikdirektorin Eva Lang gegenüber der RHEINPFALZ.

Durch die Wirren am Evangelischen Krankenhaus habe man keine gesetzlich versicherten Patienten mehr behandeln können, erklärte Lang. Aus diesem Grund habe sie sich um einen Sitz der Kassenärztlichen Vereinigung beworben. Diesen habe sie für den Landkreis Kusel bekommen. Die Praxis in Waldmohr werde kleiner ausfallen als die Räume in der Villa Ipser, berichtet Lang. In einigen Monaten könne man dort Kassenpatienten chirurgisch behandeln und medizinisch notwendige Operationen − etwa bei Handverletzungen − und Rekonstruktionen durchführen. Ästhetische Operationen, also klassische Schönheitsoperationen, fänden weiterhin in Zweibrücken statt. „Die Praxis in Waldmohr wird ein zusätzlicher Baustein. Wir haben bereits die Operationskapazitäten am Standort Zweibrücken erhöht und haben auch die Genehmigung, dort ambulante Operationen für Kassenpatienten durchzuführen. Die Villa wird damit gestärkt“, sagt Lang. Da sie künftig ihre Zeit zwischen Waldmohr und Zweibrücken aufteilt, sucht sie mit ihrem Mann für die Villa Ipser einen Untermieter. Geplant sei, die Behandlungsräume in einer Nutzergemeinschaft zu betreiben. Wenn sich ein geeigneter Partner findet, könnte dieser die Räume nutzen, wenn Lang in Waldmohr tätig ist. Nach Möglichkeit sollte der neue Mitnutzer das Angebot der Klinik ergänzen. So könnte zum Beispiel ein Psychologe Patienten behandeln, denen eine Operation allein aufgrund psychischer Probleme nicht hilft. |sach

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