Zweibrücken Verletzte bei Schülerparty: Es war wohl ein Messer im Spiel
Die Ermittlungen zum gewaltsamen Ende einer Oberstufenparty in der Nacht zum 12. Juli sind noch nicht komplett abgeschlossen. Die Aussagen einiger weniger Zeugen stehen noch aus, wie der Zweibrücker Polizeichef Nicolai Zöller auf Anfrage sagte. Vor allem von einem Zeugen erhoffe sich die Polizei mehr Klarheit darüber, was in der betreffenden Nacht passiert ist. Bei dem Gegenstand, mit dem drei junge Männer verletzt wurden, handelte es sich laut Zöller eher um ein Messer als um eine Glasscherbe, darauf ließen die Verletzungsmuster schließen. Eine Tatwaffe konnte bislang nicht gefunden werden. Elft- und Zwölftklässler des Helmholtz-Gymnasiums hatten in einem Stambacher Vereinsheim gefeiert, als zwischen 2 und 3 Uhr in der Nacht zum 12. Juli ein Streit ausgebrochen war. Ein Schüler, der schlichten wollte, erlitt eine Schnittwunde am Bein, zwei weitere junge Männer wurden ebenfalls durch Schnitte verletzt. Sie alle wurden im Krankenhaus medizinisch versorgt. Der mutmaßliche Täter, ein weiterer Mitschüler, wurde laut Zöller in der Zwischenzeit vernommen, was aber wenig zur Aufklärung beigetragen habe.