Am dritten Spieltag war es endlich geschafft. Das Sechs-Punkte-Spiel gegen den FC Fehrbach, die wohl schwächste Mannschaft der Landesliga West, gewannen die VB Zweibrücken trotz Rückstands mit 4:1. Indes ist John Müller vor der Partie gegen den SV Hermersberg nicht mehr Trainer der VB-Zweiten in der A-Klasse.
Am Sonntag (15.15 Uhr) steht für die VB Zweibrücken beim Tabellenführer Hermersberg eine Mammutaufgabe an. Mit dem früheren Regionalliga-Spieler Patrick Freyer, dem Ex-Spieler des 1. FC Kaiserslautern II, Florian Weber, und Nico Freiler, der auch schon in der Oberliga kickte, bringt der SVH eine Menge Qualität auf den Platz. Auch die jungen Spieler um Offensivakteur Tim Dudek oder das schwer zu überwindende Innenverteidiger-Duo Miguel Deho und Marius Dausmann hat es in sich. Aber: Im Vorjahr hatte es das VBZ-Team im Verbandspokal geschafft, den Hermersbergern, beim 0:1 lange Paroli zu bieten.
Nicht mehr Trainer der zweiten Mannschaft ist Spielertrainer John Müller. „Er wollte die Verantwortung nicht mehr tragen. Als Trainer der Zweiten muss man aber auch leidensfähig sein“, erklärt Teammanager Michael Müller, der als Interimstrainer fungiert. Alexander Stegner fungiert weiter als Co-Trainer des A-Klassen-Teams. John Müller bleibt der VBZ als Spieler erhalten und wird künftig sowohl in der Landesliga als auch in der A-Klasse zum Einsatz kommen.
„Das wird kein einfaches Spiel“, sagt der spielende Co-Trainer des TSC Zweibrücken, Denis Hirt, vor der Partie am Sonntag (15 Uhr) beim SC Hauenstein. Die 1:2-Niederlage gegen die SF Bundenthal zuletzt hatte die bis dato gute Bilanz des TSC (vier Punkte aus drei Partien) etwas getrübt. „Wir werden in diesem Jahr nicht um den Aufstieg mitspielen“, sagte Trainer Peter Rubeck schon vor der Saison und ist davon ausgegangen, dass sein Team wie gegen Bundenthal immer mal wieder schwächelt. Und das Hauensteiner Team um Spielertrainer Niklas Kupper ist mit Spielern wie Gino Padeberg, Christof Seibel, Philipp Weishaar und Kai Schacker hochklassig besetzt.