Zweibrücken VB mischt auch in der zweiten Verbandspokalrunde mit

HINTERWEIDENTHAL. Ein spätes Kopfballtor von Abwehrrecke Patrick Kuntz ersparte den VB Zweibrücken gestern Nachmittag die kräftezehrende Verlängerung. In der ersten Runde des Südwestdeutschen Pokals gewann der Landesligist beim SV Hinterweidenthal 2:1 (0:0).
Die Partie beschrieb VB-Spielertrainer David Schwartz bei hoher Luftfeuchtigkeit als regelrechte Hitzeschlacht. Entsprechend eingeschränkt nutzbar sei der technisch-taktische Beurteilungsmaßstab. „Bei solchen Temperaturen quält man sich“, sagt er, der Pokalerfolg sei ein echter Arbeitssieg gewesen. Nach Schwartz’ Befinden hatten die Zweibrücker die Partie die meiste Zeit über im Griff und erspielten sich schon in der ersten Halbzeit eine Reihe guter Chancen. Grund zum Jubel hatte gleich nach dem Seitenwechsel aber der Hinterweidenthaler Anhang. SVH-Kicker Marc Kaufmann zog in der 50. Spielminute aus 25 Metern ab. Sein Schuss wurde abgefälscht und schlug so im VB-Kasten ein. Doch die Gäste blieben eine Antwort nicht lange schuldig. Zweibrückens Goalgetter Sebastian Meil sorgte nach etwa einer Stunde für den mehr als gerechten Ausgleich. „Es war ein Angriff über Außen, Luca Genova brachte den Ball von links in den Strafraum und Meil schloss ab“, beschreibt David Schwartz die Szene. Einige weiterer Tormöglichkeiten habe man in der Folge dann vergeben. Der VB-Spielertrainer sah sich schon länger als 90 Minuten spielen. „Ich hab` mit der Verlängerung gerechnet.“ Ein Foul am eingewechselten Christopher Bär führte aber kurz vor Spielende zu einem Freistoß. Den trat Dennis Hirt vors Tor. „Patrick Kuntz hat dann mit dem Kopf über die Linie verlängert“, berichtet Schwartz. Letztlich gehe der Sieg in Ordnung. „Es war lange knapp wir haben uns gegen defensiv gute Hinterweidenthaler schwer getan. Und mit unseren Chancen sind wir einfach zu fahrlässig umgegangen“, fasst Schwartz die Partie zusammen. An seiner Mannschaft habe ihm gefallen, dass sie nach dem Rückstand nicht aufgesteckt habe. „Wir sind ruhig geblieben und haben Geduld bewiesen.“ So spielten sie VB Zweibrücken: Matle – Evanoff, Kuntz, Baumann (70. Schwarz) – Genova (85. Bär), Brunner, Brödel, Schwartz, Hirt, Beck (90. Klich) – Meil. |bun