Spiel der Woche
TV Althornbach: Müllers schöner Seitfallzieher bringt die Entscheidung
Es war ein spannendes Kampfspiel in der A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken zwischen dem TV Althornbach und der zweiten Mannschaft des TSC Zweibrücken. Am Ende hatte der heimische TVA mit 2:1 (2:1) die Nase vorn, wodurch das Zweibrücker Team die erste Saisonniederlage einstecken musste.
Die Althornbacher Mannschaft ging vom Anpfiff weg mit viel Engagement zur Sache. Es war den Spielern anzusehen, dass sie die Vorgabe ihres Spielertrainers Janik Greinert, im zweiten Heimspiel drei Punkte zu erspielen, unbedingt umsetzten wollten. „Wir haben den TSC gleich unter Druck setzen wollen. Das ist uns auch ganz gut gelungen“, lobte Greinert sein Team für den Einsatzwillen. Er zeichnete selbst für das 1:0 nach zehn Minuten verantwortlich, als er nach einem Freistoß von Tobias Früauf am langen Pfosten zur Stelle war und unhaltbar einköpfte.
TSC-Coach Meil kann mit knapper Niederlage leben
„Leider haben wir es dann verpasst, ein zweites Tor nachzulegen“, kritisierte der Coach die Abschlussschwäche seines Teams in der Folge. So blieb es nicht aus, dass auch die Zweibrücker zu Chancen kamen. Eine davon konnte TSC-Spielertrainer Sebastian Meil in der 25. Minute nutzen, als er nach einem Patzer von Althornbachs Torwart Dennis Pickert zur Stelle war und den Ball aus kurzer Distanz über die Linie schob. Die Althornbacher ließen danach aber den Kopf nicht hängen und blieben weiter am Drücker. Marius Müller war in der 35. Spielminute für die erneute Führung verantwortlich, als er nach einer Linksflanke per Seitfallzieher den Ball aus elf Metern über die Linie beförderte. „Da waren wir etwas nachlässig im Abwehrverhalten“, kritisierte Sebastian Meil hinterher diese Szene.
In die zweite Halbzeit starteten die Gäste vom Wattweiler Berg dann engagiert, setzten Althornbach mit langen, hohen Bällen unter Druck. „Leider fehlte uns bei dem Spiel nach vorne oft die Genauigkeit im Zuspiel und Abschluss“, erkannte Meil allerdings, der ansonsten mit seinem Team aber ganz zufrieden war. „Wenn man bedenkt, dass wir heute einige personelle Probleme hatten, kann ich am Ende mit der knappen Niederlage leben. Vielleicht wäre das Spiel anders verlaufen, wenn mir kurz nach der Pause in aussichtsreicher Position das 2:2 geglückt wäre“, haderte er ein wenig.
Dritter TVA-Treffer lag in der Luft
Positiv im Althornbacher Spiel war nach der Pause, dass die Mannschaft unbedingt ihr erstes Spiel gewinnen wollte. Mit sehr viel Einsatz verteidigt der TVA sein Tor und ließ dem TSC wenig Möglichkeiten, klare Chancen zu kreieren. Bei den wenigen Konterattacken des TVA lag auch noch ein dritter Treffer in der Luft. „Ich denke, dass wir am Ende das Spiel verdient gewonnen haben“, resümierte Coach Janik Greinert zufrieden. „Auf jedem Fall sind wir weiter ungeschlagen, können entspannt den nächsten Spielen entgegensehen“, meinte Greinert abschließend. Der TSC kann sich höchstens vorwerfen, seine Angriffe zu ungenau aufgebaut und mit zu vielen hohen Bällen gearbeitet zu haben. So war der TVA an diesem Tag in der Defensive aber nicht zu überwinden.
So spielten sie
TV Althornbach: Pickert - Gschwandtner (46. Ziemerle), Dembach (75. Allgeier), Jonas Schneider, Pascal Schneider - Greinert, Legrum, Spanier, Giunta (75. Stauter) - Früauf, Müller
TSC Zweibrücken II: Sefrin - Gensheimer, Tüllner, Golschewski, Marcel Julier - Ohle, Brennemann, Pascal Julier, Bayer - Meil, Mousa Kerim (80. Küstner)
Tore: 1:0 Greinert (10.), 1:1 Meil (25.) 2:1 Müller (35.) - Gelbe Karten: Giunta - Meil, Brennemann - Zehn-Minuten-Zeitstrafe: Stauter - Pascal Julier - Beste Spieler: Greinert, Müller - Meil, Ohle - Zuschauer: 80 - Schiedsrichter: Prowald (Ottweiler-Lautenbach).