Zweibrücken Tuberkulose: Ein neuer Fall im Landkreis

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Seit September gab es im Landkreis einen neuen Tuberkulosefall. Das teilte Pressesprecherin Ulla Eder auf Nachfrage mit. Frühere Einschätzungen, dass die Flüchtlingswelle des vergangenen Jahres nicht zu einem wirklichen Anstieg der Krankheitsfälle führt, wurden damit bestätigt.

Wie im September berichtet, war die Anzahl der Tuberkulose-Fälle im Landkreis sowie in Pirmasens und Zweibrücken leicht von durchschnittlich drei auf fünf gestiegen. Als Grund nannte Pressesprecher Ruven Fritzinger den Zuzug von Menschen aus betroffenen Gebieten. „Wir rechnen nicht damit, dass die Anzahl der Fälle zunimmt. Das wird sich in dem Bereich halten“, hatte Fritzinger vorhergesagt. Er sollte Recht behalten: Der Landkreis vermeldet seitdem nur einen neuen Fall von Tuberkulose. Die Kreisverwaltung nimmt die Aufgaben des Gesundheitswesens für die Gemeinden im Landkreis sowie die kreisfreien Städte Zweibrücken und Pirmasens wahr. Wie berichtet, behandelt meist der Hausarzt die Patienten. Die Behandlung zieht sich oft über Monate. |mefr

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