Fussball
TSC Zweibrücken: Pause zum Aufarbeiten
„Schwierig zu sagen“, kann sich der 59-Jährige da gar nicht genau festlegen. Einerseits sei Zeit gewesen, die Niederlage und die dabei gemachten Fehler ordentlich aufzuarbeiten. Und zwei, drei seiner angeschlagenen Spieler hätten mal Zeit gehabt, ihre Blessuren auszukurieren. Aber wie andere Mannschaften kämpfe auch sein Team mit einigen kranken Spielern, die fehlen oder solchen, die beruflich verhindert seien.
Verletzungsanfälliger
Dazu glaubt Rubeck beobachtet zu haben, dass alle Fußballer nach der langen coronabedingten Pause deutlich verletzungsanfälliger geworden seien. „Da kannst du als Coach das Training noch so gut steuern, wie du willst.“ In Hinterweidenthal muss er weiter auf seine Langzeitverletzten Tobias Schön (Achillessehnenriss) und Luca Brödel (Sehnenabriss im Knie) verzichten. „Bei Luca geht’s vielleicht nach der Winterpause wieder“, hofft Rubeck.
Obwohl der TSC Zweibrücken (25 Punkte bisher fast dreimal so viele Punkte gesammelt hat wie die Hinterweidenthaler (9), ist die Partie für Rubeck kein „Bratwurstspiel“, in dem es um nichts mehr geht. Zwar lässt er angeschlagene Spieler vor dem Stadtderby eine Woche später bei den VBZ nicht spielen. Er habe aber im Hinterkopf, dass die Runde bei einem eventuellen Abbruch mit Blick auf neuerlich hohe Corona-Zahlen gewertet wird, wenn die Hälfte der Begegnungen gespielt wurde. „Danach sind wir im Moment Zweiter und wollen das auch bleiben.“