Spiel der Woche
TSC Zweibrücken II hat mit Spielgemeinschaft noch Rechnung offen
Zwölfter Spieltag der Fußball-A-Klasse Pirmasens/Zweibrücken, die Spielgemeinschaft Maßweiler/Höhmühlbach empfängt am Sonntag (15.15 Uhr) die zweite Mannschaft des TSC Zweibrücken auf dem Hartplatz in Höhmühlbach zum Nachbarschaftsduell. Beide Teams sind nicht optimal in die Runde gestartet.
Der TSC Zweibrücken liegt aktuell mit zwölf Punkten auf Tabellenplatz elf, die Spielgemeinschaft rangiert als Vierzehnter mit neun Zählern drei Plätze dahinter. Bei einem Sieg könnte die SG nach Punkten zur TSC-Zweiten aufschließen. Andererseits könnten sich die Zweibrücker mit einem Erfolg am Sonntag durchaus etwas weiter ins Mittelfeld absetzen.
Sommers in Maßweiler, winters in Höhmühlbach
Spannung ist vorprogrammiert, wenn sich beide Teams auf dem Hartplatz „Am Hunsenbusch“ zum Schlagabtausch treffen. Dass das Spiel in Höhmühlbach auf dem Hartplatz und nicht auf dem Maßweiler Rasen ausgetragen wird, hat laut SG-Spielertrainer Kevin Leiner organisatorische Gründe: Beide Vereine hatten bei Gründung der Spielgemeinschaft zur Saison 2023/24 vereinbart, dass im Sommer in Maßweiler und in Winter in Höhmühlbach gespielt wird.
Der 45-jährige Leiner ist im ersten Jahr als SG-Chefcoach tätig, hat an der Seitenlinie noch Sascha Joas als mitspielenden Co-Trainer zur Unterstützung. Leiner ist bei der AOK angestellt, arbeitet entweder in Pirmasens oder Eisenberg, den beiden Standorten der Krankenkasse. Auch privat hat sich bei ihm einiges verändert, seit kurzem ist der Coach in zweiter Ehe verheiratet und hat mit Giselle eine kleine Tochter. „Da bin ich zu Hause auch mal beim Windelwechseln gefragt“, berichtet der stolze Vater.
Später Sieg in Althornbach war wichtig für die SG
Sportlich lief es zuletzt für seine Mannschaft vorigen Sonntag beim Schlusslicht TV Althornbach ganz gut, nach 0:2-Rückstand konnte das Spiel noch mit 3:2 gewonnen werden. „Das war ein wichtiger Sieg für mein Team im Kampf gegen den Abstieg. Und auch wichtig, dass wir uns nach einigen Anfangsschwierigkeiten wieder ins Spiel zurückgekämpft haben“, sagt Leiner.
Gegen den TSC Zweibrücken erwartet Leiner einen offenen Schlagabtausch. „Die Zweibrücker haben eine gute Mischung aus jungen und älteren Spielern. Allen voran Trainer Sebastian Meil, der im Sturm immer für Gefahr sorgen kann. Daher müssen wir aus einer sicheren Abwehr unsere Angriffe nach vorne tragen und von Beginn an die Zweikämpfe annehmen, so wie in der zweiten Halbzeit in Althornbach. Dann sollten wir die drei Punkte einfahren“, hofft Leiner.
Wie sich das TSC-Trainerduo die Arbeit teilt
Auch der Coach des TSC Zweibrücken II, Sebastian Meil, glaubt in Höhmühlbach an ein zweikampfbetontes Spiel. „Wir haben Respekt vor unserem Gegner, gegen den wir noch eine Rechnung offen haben. Denn schließlich haben wir in der vergangenen Saison zweimal gegen die Spielgemeinschaft verloren“, erinnert sich der 37-Jährige ungern zurück. Meil, der beim UBZ Zweibrücken als Sachbearbeiter in der Abteilung Betriebshof arbeitet, steht mit Steffen Arreche ein Co-Trainer zur Seite, der ihn im Spiel (meist auf der Position sechs spielend) und auch im Training unter der Woche unterstützt.
„Wir machen und planen das Training gemeinsam und sprechen uns auch für die Aufstellung am Spieltag immer ab“, berichtet Meil von der Arbeitsteilung der beiden. „Mit welcher taktischen Aufstellung wir ins Spiel gehen, hängt auch immer mit dem Kader zusammen, der uns am Spieltag aktuell zur Verfügung steht. Dann entscheiden wir zusammen, ob wir mit der Formation 4-5-1 oder 3-4-3 auflaufen“, sagt Meil, der bislang in der Runde sieben Treffer erzielt hat.
Meil erwartet viele intensive Zweikämpfe
Der TSC-Trainer mutmaßt, dass es im Sonntagsspiel viele intensive Zweikämpfe geben wird. „Aufpassen müssen wir auf deren starke Offensivkräfte, wie zum Beispiel den jungen Außenbahnspieler Noah Hock und den erfahrenen Sascha Joas, den Co-Trainer der SG“, hält er fest. Er ordnet die Begegnung unter die Rubrik „Sechs-Punkte-Spiel“ ein. Denn: „Wenn wir gewinnen, können wir uns etwas nach vorne absetzen.“