Fußball
TSC Zweibrücken gewinnt Jomü-Cup mit Stybens Treffer, der keiner war
Acht Teams standen sich in zwei Gruppen gegenüber, um den Jomü-Cup zu gewinnen. In der Gruppe A lief alles so, wie es erwartet worden war. In Gruppe B blieb es spannend bis zum Schluss. Bereits nach jeweils zwei absolvierten Spielen in der Gruppe A stand fest, dass die beiden Pirmasenser Teams, der SV Ruhbank und der Pirmasenser SV, die Vorrunde nicht überstehen. Den Gruppensieg spielten der TSC Zweibrücken und die SG Rimschweiler/VB Zweibrücken II unter sich aus, wobei der TSC sich mit 5:1 durchsetzte. Der SV Ruhbank wurde Dritter.
In der Gruppe B war allerdings vor dem jeweils dritten Vorrundenspiel noch alles möglich. Der SV Großsteinhausen mit sechs Punkten, der TuS/DJK Pirmasens und die SG Contwig/Stambach mit je drei Punkten, sowie der noch punktlose SV Hengsberg konnten noch das Halbfinale erreichen. Der TuS/DJK Pirmasens legte vor, schoss Hengsberg mit 5:0 aus dem Wettbewerb, sorgte somit für ein gutes Torverhältnis und das sichere Weiterkommen. Großsteinhausen konnte mit einem umkämpften 4:3-Sieg gegen Contwig/Stambach seinen ersten Platz behaupten und zog mit den Pirmasensern ins Halbfinale ein.
Führung beeindruckt nicht
Dort traf der SVG dann auf die SG Rimschweiler/VBZ II, während es der TuS/DJK Pirmasens mit dem TSC Zweibrücken zu tun bekam. In diesem ersten Halbfinale gingen die Pirmasenser mit 1:0 in Führung, was den Landesligisten aber nicht sonderlich beeindruckte, denn am Ende siegte der TSC deutlich mit 6:1.
Im zweiten Halbfinale schoss die SG Rimschweiler/VBZ II das einzige Tor, wobei die Großsteinhausener sehr großzügig mit ihren vielen Chancen umgingen. Wie in der Vorrunde trafen im Spiel um Platz drei der TuS/DJK Pirmasens und der SV Großsteinhausen aufeinander, während es im Endspiel ein Wiedersehen zwischen dem TSC Zweibrücken und der SG Rimschweiler/VBZ II gab.
Hochmotivierte SG Rimschweiler/VBZ II
Im kleinen Finale gaben vorerst die Pirmasenser den Ton an, Chancen blieben ungenutzt, auch dank des Großsteinhausener Torwarts Sebastian Bäcker. Den Lucky Punch und damit Platz drei, schaffte dann doch der SVG mit Maurice Förchs Treffer kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit.
Im Endspiel zeigte sich die SG Rimschweiler/VBZ II hochmotiviert, Cedric Hamelin markierte die 1:0-Führung. Es dauerte ein paar Minuten, ehe Enver Beljulji ausgleichen konnte. Kurz darauf erhöhte Erik Bischof auf 2:1 für den Landesligisten. Das 3:1 durch Alex Styben kurz vor Schluss hätte nicht zählen dürfen, da der Ball die Torlinie nicht komplett überquert hatte. Auch wenn der Sieg des TSC Zweibrücken letztlich größter Mühe bedurfte, daran, dass die beste Mannschaft des Abends den Pokal gewonnen hat, gab es keine Zweifel.