Zweibrücken Trotz Sommerferien zwei Wochen Schule

Lehrerin Dina Beckmann (links) und die Beigeordnete Christina Rauch bei der Sommerschule.
Lehrerin Dina Beckmann (links) und die Beigeordnete Christina Rauch bei der Sommerschule.

Zum fünften Mal bietet Zweibrücken die sogenannte Sommerschule an. Gut 100 Schüler nehmen das Angebot seit dieser Woche wahr.

Wie die Stadt mitteilt, ist die Sommerschule in zwei Bereiche geteilt: „Lernen in Ferien“ für Schüler, die Rückstände aufholen oder Gelerntes vertiefen möchte, und die „Feriensprachkurse“ für Schülerinnen und Schüler mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen. Die Sommerschule geht über zwei Wochen, sie endet am 23. August, also am letzten Ferientag. Unterrichtet wird in der Herzog-Wolfgang-Realschule plus.

Bei „Lernen in Ferien“ kamen dieses Jahr vier einwöchige Kurse mit 34 Schülerinnen und Schülern zustande. Hier stehen Mathematik und Deutsch im Mittelpunkt. Diese Woche sind die Grundschüler im Alter von 7 bis 10 Jahren an der Reihe. Hier sind die Erst- und Zweitklässler in der Mehrzahl. Nächste Woche folgen die Kinder der weiterführenden Schulen – Gymnasien und Realschulen plus. Wie Stadt-Pressesprecher Jens John auf Nachfrage mitteilte, wurden nur Schülerinnen der Klassenstufe 5 im Alter von 11 Jahren gemeldet, die zu gleichen Teilen von den beiden Schulformen kommen.

72 Schüler mit geringen Deutschkenntnissen

Die Sprachkurse gehen über zwei Wochen. Sieben Kurse kamen zustande, 72 Schüler mit geringen Deutschkenntnissen nehmen daran teil. Sie wurden zuvor von ihren Schulen gemeldet. „Die Deutschkurse in den Ferien sollen die Teilnahme am regulären Unterricht und weiteren Bildungsangeboten verbessern. Die Intensivsprachkurse ergänzen so die schulische Sprachförderung und sollen den Kindern und Jugendlichen ganz ohne Leistungsdruck den Einstieg ins nächste Schuljahr erleichtern“, heißt es in der Pressemitteilung.

An den Feriensprachkursen nehmen laut Jens John Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 9 der Grundschulen und Realschulen plus im Alter von 7 bis 16 Jahren teil. Mehr als die Hälfte der Kinder sind Grundschüler, wobei hier die 1. und 2. Klasse am stärksten vertreten seien. Bei den Realschulen plus seien die Kurse mit Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 7 bis 9 am größten.

„Sehr viele positive Rückmeldungen“

Ziel der Sommerschule sei es, allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr zu ermöglichen. „Wir haben während der letzten Sommer- und Herbstschulen sehr viele positive Rückmeldungen von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern erhalten, sodass wir mit Freude wieder diese wichtigen Ferienbildungsangebote anbieten und mit voller Energie durchführen“, erklärt die Beigeordnete und Schuldezernentin Christina Rauch und ergänzt: „Für mich ist die Sommerschule wie jedes Jahr eine große Herzensangelegenheit!“

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