Sportler im Advent Tim Schaller wünscht sich ruhigeres Fahrwasser für die Eulen Ludwigshafen
Der Linksaußen und etatmäßige Siebenmeterschütze der Eulen hat vor allem sportliche Wünsche. „Dass wir es in der Rückrunde nicht so spannend machen wie in der vergangenen Saison und den Klassenverbleib so früh wie möglich sichern“, sagt der 26-Jährige, der in Ludwigshafen-Friesenheim wohnt. Vier Spiele stehen für sein derzeit abstiegsbedrohtes Team und ihn noch bis zum Jahreswechsel an. Danach sind zwei Wochen frei, am 12. Januar bittet Coach Michael Haas wieder zum Trainingsauftakt in die Halle.
„Wir hatten gerade eine nicht so positive Phase, die im Kopf auch sehr anstrengend war“, sagt Schaller. Da kämen die zwei Wochen nach Weihnachten gerade recht, um mal Ruhe zu haben und abzuschalten. Seit September arbeitet Schaller, der im Juni seinen Master-Abschluss im Maschinenbau gemacht hat, neben dem Handball mit einer 60-Prozent-Stelle bei der BASF in Ludwigshafen. „Das macht mir extrem viel Spaß“, sagt er. Mit den Eulen, für die er seit 2021 spielt, sei er gerade in Gesprächen, wie es in Zukunft weitergehen soll.
Weihnachten ist für ihn als Handballer aber stressig. „Wir spielen am 20., 23. und 26. Dezember, erst zu Hause Oppenweiler, dann zu Hause gegen Nordhorn, und danach in Hüttenberg. Dazwischen fahre ich kurz nach Hause zu meinen Eltern nach Niederwürzbach“, sagt er. Am Samstag muss er mit seinen Eulen aber erst noch beim um zwei Punkte besseren Tabellenneunten TuS Ferndorf ran.