Zweibrücken
Thilo Huble: Kulturamts-Chef mit Faible für Musik
Was war Ihr schönster Moment im Jahr 2025?
Da gab es in diesem Jahr einige schöne Momente. Gerne erinnere ich mich aber an das gemeinsame Wochenende zu Hause mit meiner Frau, deren Kindern und drei Enkelkindern im November. Sie wohnen über Deutschland verstreut und gemeinsame Treffen sind daher eher selten.
Welche Kulturveranstaltung haben Sie zuletzt besucht?
Ich habe mir ein neues Weihnachtskonzertformat angesehen, das ich für das nächstjährige städtische Weihnachtskonzert in Zweibrücken plane.
Was hat Sie zuletzt überrascht?
Zu hören, wer der neue Lebensgefährte unserer Bundestagspräsidentin ist (Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ist mit Jörg Pilawa liiert, Anm. d. Red.).
Was hat Sie zuletzt gefreut?
Mit meiner Band Changes ein Konzert zu geben im Skigebiet Silvretta Montafon, auf 2100 Meter Höhe.
Worüber haben Sie sich 2025 am meisten geärgert?
Jeder ist ja bekanntlich seines Glückes Schmied. Von daher versuche ich mich nicht über etwas zu ärgern, das ich nicht beeinflussen kann, sondern regle und lenke die Dinge, soweit es möglich ist, selbst.
Wer ist ihr Vorbild?
Mein musikalisches Vorbild ist Steve Lukather, Gitarrist und Bandleader von Toto.
Woraus schöpfen Sie Kraft?
Aus meinem Hobby, selbst Musik zu machen, gemeinsam mit meiner Band mit Konzerten unterwegs zu sein, und natürlich meiner Familie.
Was darf nie im Kühlschrank fehlen?
Ein gutes Hühnerei für das Frühstück am Wochenende.
Welches Lied hat Sie durch das Jahr 2025 begleitet?
Der Ohrwurm „Bella Napoli“ von Roy Bianco, den wir mit der Band bei ein paar Konzerten auf Wunsch gespielt haben. Eigentlicht ist es aber nicht wirklich mein Musikgeschmack.
Welches Buch haben Sie sich zuletzt gekauft?
Die Biografie der Rockgruppe Deep Purple.
Wann waren Sie zuletzt im Kino und in welchem Film?
Oh je, das ist lange her. Ich glaube, das war der Film „Alter weißer Mann“ mit Jan Josef Liefers. Übrigens ein sehr sympathischer Schauspieler, der auch schon öfters in Zweibrücken zu Gast war.
Eine gute Fee gewährt Ihnen einen Wunsch. Was würden Sie sich wünschen?
Ich glaube nicht an Feen. Von daher schaue ich, dass ich mir meine Wünsche, soweit es geht, selbst erfülle.
Was war Ihr erster Job, und wissen Sie noch, was Sie verdient haben?
Ich bin seit 1983 bei der Stadt Zweibrücken beschäftigt. Damals habe ich als Inspektorenanwärter angefangen. Was ich damals verdient habe, weiß ich offen gestanden nicht mehr. Es waren auf jeden Fall noch D-Mark.
Was haben Sie mit Ihrem ersten Ersparten gekauft?
Meine erste professionelle Elektro-Gitarre: Eine Gibson Les Paul Custom, Lefthand, in schwarz. Dafür habe ich fast ein Jahr lang jeweils in den Schulferien gearbeitet im Rahmen von Ferienjobs.
Was schieben Sie immer vor sich her?
Die jährliche Einkommenssteuererklärung.
Welchen Luxus leisten Sie sich?
Was Luxus ist, liegt immer in der individuellen Perspektive jedes Einzelnen und welchen Anspruch man damit verbindet. Ich leiste mir den Luxus, weitgehend unabhängig zu sein.
Was ist Ihr größter Reichtum?
Das meine Familie und ich gesund sind.
Welche Schulnote würden Sie der Stadt Zweibrücken geben und warum?
Zweibrücken ist meine Heimat- und Geburtsstadt, in der ich immer gelebt habe und wo ich zu Hause bin. Von daher ist eine Schulnote obsolet.
Hunde- oder Katzenmensch?
Weder noch.
Kaffee oder Tee?
Sowohl als auch: Kaffee üblicherweise morgens während der Woche, Tee meistens am Wochenende.
Bier oder Wein?
Wein, die Haltbarkeit von Bier kann bei uns zu Hause schon mal ablaufen.
Streaming oder Fernsehgucken?
Kommt drauf an; je nach zeitlicher Verfügbarkeit.
Fasanerie oder Rosengarten?
Fasanerie; dort kann man besser joggen und biken.
Papa- oder Mamakind?
Ich bin neben Mama und Papa auch mit Oma und Opa aufgewachsen.
Erste Reihe oder letzte Bank?
Das kommt immer darauf an. Im Kino ist der beste Platz hinten, vorne flimmert es.
Zur Person
Thilo Huble, Jahrgang 1963, ist Kommunalbeamter bei der Stadt Zweibrücken und Leiter des Zweibrücker Kulturamtes. Der 62-Jährige ist in Zweibrücken geboren und aufgewachsen.