Zweibrücken „Terex-Management könnte sich bedanken“

Die IG Metall ehrte am Samstag im Homburger Saalbau unter anderem diese langjährigen Jubilare aus Zweibrücken und Umgebung.
Die IG Metall ehrte am Samstag im Homburger Saalbau unter anderem diese langjährigen Jubilare aus Zweibrücken und Umgebung.

Die anstehenden Tarifauseinandersetzungen in der Elektrobranche, die Vorbereitungen für die Betriebsratswahlen im kommenden Jahr sowie die breite Diskussion über die Zukunft des Dieselmotors und die daran hängenden Arbeitsplätze in der Automobil-Zulieferindustrie im Saarpfalz-Kreis beschäftigen die IG Metall-Verwaltungsstelle Saarpfalz zur Zeit im Großen. Aber auch die Entwicklung beim Zweibrücker Kranbauer Terex ist Thema, wie der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Saarpfalz, Ralf Reinstädtler, bei der Mitgliederehrung im Homburger Saalbau am Samstag ausführte.

Bei Terex hat die IG Metall nach Reinstädtlers Worten den geplanten Kahlschlag mit angekündigten 500 Entlassungen verhindern können. „Diese Woche war in den Zeitungen von einem Auftragsplus von 57 Prozent bei Terex zu lesen. Eigentlich ein guter Grund für das Management, sich beim Betriebsrat und der IG Metall zu bedanken. Ohne unseren Erfolg wären die Menschen heute nicht mehr an Bord, die notwendig sind, um diese Aufträge abzuarbeiten“, sagte Reinstädtler. Sorgen macht der Verwaltungsstelle die Firma Schmalmöbel in Waldmohr. „Das Management hat versagt und musste letzte Woche Insolvenz anmelden“, so Reinstädtler. Er kündigte an, dass seine Gewerkschaft zusammen mit dem Insolvenzverwalter darum kämpfen werde, möglichst alle 400 Arbeitsplätze zu erhalten. Festredner der Mitgliederehrung mit über 500 Teilnehmern war Zweibrückens Oberbürgermeister Kurt Pirmann, der als ehemaliger John Deere-Mitarbeiter der IG Metall seit Jahren eng verbunden ist. Er ging unter anderem auf die geplante Verlagerung des Arbeitsgerichtstages aus Zweibrücken ein, der zuallererst die Arbeitnehmer betrifft. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Musikverein Limbach.

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